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"Es gibt nur einen Uwe Boll." Der Filmemacher im TELE 5 Exklusiv-Interview

"Es gibt nur einen Uwe Boll." 
Der Filmemacher im TELE 5 Exklusiv-Interview
Er ist unangepasst, hat sich nie dem Mainstream gebeugt und er hat Hollywood-Produzenten wie auch Filmfördergremien die kalte Schulter gezeigt. Im TELE 5-Exklusiv-Interview beantwortet der Wahlkanadier bequeme und unbequeme Fragen, manchmal ernst, manchmal mit Augenzwinkern. Dabei übernimmt der Filmemacher es diesmal selbst, die Fragen zu ...

München (ots) - TELE 5 widmet dem etwas anderen Filmemacher Uwe Boll zum runden Jubiläum - am Montag, 22. Juni, wird er 50 Jahre alt - eine eigene Reihe.

Er ist unangepasst, hat sich nie dem Mainstream gebeugt und er hat Hollywood-Produzenten wie auch Filmfördergremien die kalte Schulter gezeigt. Im TELE 5-Exklusiv-Interview beantwortet der Wahlkanadier bequeme und unbequeme Fragen, manchmal ernst, manchmal mit Augenzwinkern. Dabei übernimmt er es diesmal selbst, die Fragen zu stellen und stellt fest, "es funktioniert ja wunderbar. Ich fühle mich sehr relaxed."

Sogar bei der Frage, auf die er wirklich keine Lust mehr hat: "Warum sind Sie der schlechteste Regisseur aller Zeiten?" "Das ist so eine Frage wo man denkt: Guck doch mal, wieviel Filme ich gedreht habe, guck doch mal, dass da auch ganz verschiedene Filme dabei waren. (...) Es hat mit der Realität überhaupt nichts zu tun, aber man muss sich immer wieder damit beschäftigen."

In den letzten 20 Jahren hat Boll über 50 Filme gemacht, bei über 30 auch das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. Sein erster Film, "German Fried Movie" von 1991, ist eine Parodie auf das deutsche Fernsehen. Sein Urteil über das deutsche Fernsehen heute? "Es ist wirklich grauenhaft schlecht. Das Beste ist, dass in diesen Reality-Sachen - "Das Dschungelcamp" und dieses "Nachts in Berlin" oder so, - dass die größten Asis, die sonst alle nur auf Hartz IV hängen, jetzt auch eine Chance beim Fernsehen haben."

Und er erklärt auch, woran das liegt. "Es werden eben Sachen gefördert in Deutschland, die um 20:15 Uhr im Fernsehen kommen können, (...) das ändert natürlich auch das Verhalten der Filmemacher in Deutschland." "Diese ganzen deutschen Filme, 100 deutsche Filme, die pro Jahr gedreht werden mit hunderten von Millionen Filmfördergeldern. (...) Die nimmt im Ausland auch keiner richtig zur Kenntnis."

Ein guter Film, so Boll, "muss die Leute irgendwo packen und unterhalten". Das gilt für ihn auch für ernste Themen wie Finanzkrise und Krieg, die Boll in Filmen wie "Assault on Wall Street", "Tunnelratten" oder "Darfur" aufgegriffen hat. Geschönte Darstellung ist nicht sein Ding. "Wenn man solche Thematiken macht, als Filmemacher, muss man sie auch realistisch machen. Und dazu gehört dann eben, dass man n i c h t die Kamera wegschwenkt, wenn einer erschossen wird."

Dass er - auch dafür - scharf kritisiert wird, führt er auch auf seine Einzelstellung zurück: "Ich eigne mich als Buhmann (lacht), als perfekter Buhmann, weil ich nie dieses Hollywood-Spiel gespielt habe. (...) Ich war immer alles in Personalunion. Also auf gut Deutsch: Es gibt nur einen Uwe Boll."

Das Interview wurde auf Video aufgezeichnet: http://www.tele5.de/a-z/bollwerke Vollständige Umschrift hier: http://www.tele5.de/a-z/interviews und in der TELE 5-Presselunge

+++ BOLLWERKE auf TELE 5 +++ Montag, 22. Juni: "Schwerter des Königs - Zwei Welten" (20:15 Uhr) +++ "Alone in the Dark" (22:05 Uhr) +++ "Rampage - Rache ist unbarmherzig" (23:55 Uhr) +++ Dienstag, 23. Juni: "Rampage 2 - Capital Punishment" (00:05 Uhr) +++ Mittwoch, 24. Juni: "Darfur" (00:10 Uhr) +++ Freitag, 26. Juni: "Postal" (00:30 Uhr) +++

Pressekontakt:

Silke Schuffenhauer, Tel. 089-649568-172, presse@tele5.de

Infos und Bilder zum Programm unter http://presse.tele5.de
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