Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

1. Berliner Kongress der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Chancen der Erneuerung nutzen

    Berlin (ots) - Das Thema "Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft" lockt am Dienstag, 3. Juli, Unternehmer, Spitzenpolitiker und Wissenschaftler - unter ihnen sogar einen Nobelpreisträger - in die Hauptstadt. Sie diskutieren auf dem Kongress der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft über die notwendigen Reformen unseres Wirtschafts- und Sozialsystems. Die Veranstaltung (10 - 17 Uhr) im Atrium von DaimlerChrysler Services am Potsdamer Platz steht unter dem Leitmotiv "Chancen der Erneuerung".          Professor Dr. Hans Tietmeyer, Vorsitzender des Kuratoriums, eröffnet den Kongress und erläutert die Anliegen der Initiative. Danach steht die Neue Soziale Marktwirtschaft zunächst im Fokus der Politik. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) und die CDU-Bundesvorsitzende Dr. Angela Merkel tragen als Repräsentanten der großen Volksparteien ihre Reformideen vor. In einem Streitgespräch haben sie anschließend Gelegenheit zum Austausch der Argumente.          Für 12.15 Uhr ist eine Pressekonferenz vorgesehen. Teilnehmer sind der Bundesfinanzminister, die CDU-Bundesvorsitzende, Professor Tietmeyer und Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und Kuratoriumsmitglied der Initiative.          Professor James J. Heckman, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2000, beginnt gegen 13.45 Uhr seinen Vortrag "Flexibilität für mehr Beschäftigung". Der amerikanische Arbeitsmarktforscher macht vor allem falsche Anreizsysteme und starre Löhne für die Beschäftigungsprobleme in Deutschland und Europa verantwortlich. Heckman setzt sich kritisch mit dem deutschen Wohlfahrtsstaat auseinander: "Er war darin erfolgreich, Löhne und Vergünstigen für geschützte Insider zu erhöhen - aber auf Kosten eines niedrigeren Beschäftigungswachstums."          Der weitere Nachmittag (ab 15 Uhr) gehört drei Gesprächsforen über die zentralen Reformthemen der Initiative im ersten Halbjahr 2001.          - Unter der Überschrift "Mehr Freiheit, mehr Arbeit" diskutiert der Münchener Unternehmensberater Professor Roland Berger, Botschafter der Initiative, mit Bundesarbeitsminister Walter Riester über die Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.          - "Mehr Wettbewerb in die Bildung!" fordert Professor Dr. Peter Glotz, ehemaliger SPD-Bundesgeschäftsführer, heute Dozent an der Universität St. Gallen. Darüber wird er mit Prof. Dr. Hartmut Schiedermair, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, streiten.          - Beim Thema "Lust auf Selbstständigkeit" geht es darum, wie mehr Menschen in Deutschland motiviert werden können, ihr Schicksal als Unternehmer in die eigenen Hände zu nehmen. Gesprächspartner sind hier die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Margareta Wolf (B 90/Die Grünen), Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, und der Heidelberger Bioinformatik-Unternehmer Dr. Friedrich von Bohlen.          Gegen 17 Uhr beschließt Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser den Kongress. Durch die Veranstaltung führt Maybrit Illner, Moderatorin des ZDF-Polit-Talks "Berlin-Mitte". Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen:          www.chancenfueralle.de          Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist eine überparteiliche Reformbewegung von Bürgern, Unternehmen und Verbänden für mehr Wettbewerb und Arbeitsplätze in Deutschland.     

ots Originaltext: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Kontakt: Dieter Rath, Tel. (0171) 5488666

Original-Content von: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Das könnte Sie auch interessieren: