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Weser-Kurier: Kommentar von Peter Mlodoch über die Staatliche Vogelschutzwarte Niedersachsen

Bremen (ots) - Nicht zuletzt der Bremer Tatort "Wer Wind sät" hat den Konflikt zwischen Energiewende und Naturschutz ins Bewusstsein gerückt. Militante Öko-Aktivisten machten in dem TV-Krimi den eigentlich sauberen Windstrom für das tausendfache Schreddern von Vögeln verantwortlich. Übertriebener Quatsch oder reale Gefahr? Die Antworten fallen je nach Sichtweise unterschiedlich aus. Da ist es gut, wenn man sich auf fundierten Sachverstand verlassen kann. Und wenn diese Expertise glaubhaft, weil neutral daher kommt. Die Staatliche Vogelschutzwarte Niedersachsen ist eine solche Institution: Sie ist bei den Bürgern anerkannt, sie gilt nicht als radikal, sie steht nicht im Verdacht, irgendwelchen Lobbygruppen verpflichtet zu sein. Das sind doch alles gute Voraussetzungen, die Vogelschutzwarte als Vermittlerin im Streit um neue Windanlagen einzusetzen. Eine Entmachtung durch Streichen des traditionsreichen Begriffs aus dem Gesetz erzeugt aber das glatte Gegenteil - nämlich das Gefühl, dass sich dem Ausbau der Windenergie alles andere unterzuordnen hat. Das Umweltministerium sollte solche Pläne also schnellstens begraben.

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