Fachverband Kartonverpackung für flüssige Nahrungsmittel e.V.

Getränkekartonproduzenten unterstützen Kampf gegen illegale Holzimporte

Berlin (ots) - Zum Gesetzentwurf der EU-Kommission zur Bekämpfung des Imports und Handels mit illegalem Holz erklärt der Geschäftsführer des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V., Prof. Dr. Hartmut Vogtmann:

"Getränkekartons bestehen zu 75 Prozent aus Holzfasern. Daher haben wir ein großes Interesse daran, dass die Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden und kein illegales Holz verarbeitet wird. Insofern unterstützen wir die Bemühungen der EU-Kommission und der Bundesregierung, den Import von illegalem Holz zu bekämpfen. Der vorgelegte Gesetzentwurf ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Wir brauchen einen rechtlich verbindlichen Rahmen, der für alle Produzenten gleiche Voraussetzungen und faire Wettbewerbsbedingungen schafft. Im Vorgriff auf gesetzliche Regelungen haben die drei Hersteller Tetra Pak, SIG Combibloc und Elopak im vergangenen Jahr eine Selbstverpflichtungserklärung abgegeben, mit der sichergestellt werden soll, dass alle für Getränkekartons verwendeten Holzfasern aus legalen Quellen stammen - und zwar nicht nur in Europa, sondern weltweit! Um dies transparent und glaubwürdig dokumentieren zu können, wird mit international anerkannten Zertifizierungssystemen - zum Beispiel des FSC - gearbeitet. Damit kann der Weg des Holzes vom Wald bis zum Endprodukt lückenlos nachgewiesen werden. Über konkrete Fortschritte wird die EU erstmals Ende des Jahres informiert."

Pressekontakt:

Michael Kleene
Tel. 030-2091475-22
m.kleene@getraenkekarton.de
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