Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Gemeinsame Pressemitteilung der KZBV und BZÄK: Zahnersatz bietet individuelle Versorgungsmöglichkeiten
Patienten können zwischen verschiedenen Therapieoptionen wählen

Berlin (ots) - Patienten stehen viele individuelle Wahlmöglichkeiten beim Zahnersatz zur Verfügung, erklären Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich der heutigen Veröffentlichung des BARMER GEK "Zahnreports".

"Die Versorgung mit Zahnersatz bewegt sich in Deutschland, nicht zuletzt auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern, auf einem vorbildlichen Niveau. Patienten haben die Wahlfreiheit zwischen einer hochwertigen Regelversorgung und Versorgungsformen, die besonders hohe Ansprüche der Patienten erfüllen, aber von der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen ausgenommen sind. Gerade im zahnprothetischen Bereich gibt es für einen Befund oft eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten, die sich auch hinsichtlich der Ästhetik, der verwendeten Materialien und des Komforts unterscheiden. Um diesen für den Patienten komplexen Sachverhalt verständlich zu machen, bietet die Zahnärzteschaft eine Vielzahl von Informationen zum Thema Zahnersatz an. Damit sorgen wir für maximale Transparenz und erleichtern dem Versicherten die Entscheidung bei der Wahl der jeweiligen Therapie", sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV.

Beim Zahnersatz machen Material- und Laborkosten etwa 60 bis 70 Prozent der Gesamtkosten aus. Höhere Erwartungshaltungen des Patienten schlagen sich gerade hier nieder. Die Entscheidung des Patienten für eine Therapieoption ist somit auch abhängig von der jeweiligen regionalen Kaufkraft.

"Von einer kostengünstigen Versorgung durch die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung bis zur Zuzahlung in mehreren Abstufungen bei höherwertigen und höchsten Ansprüchen genügenden Lösungen gibt es eine breite Palette an Optionen", berichtet Dr. Peter Engel, Präsident der BZÄK. "Der Zahnarzt ist verpflichtet, über alle Alternativen der Therapie aufzuklären. Die Entscheidung für die Therapie ist abhängig von der Erwartungshaltung des Patienten und wird gemeinschaftlich mit dem Zahnarzt getroffen. Eine steigende Zahl an Patienten entscheidet sich dabei für eine hochwertige Versorgung mit einem Mehr an Lebensqualität und Ästhetik." Die Bundeszahnärztekammer stellt auf ihrer Website umfangreiche Informationen für Patienten zu Kosten- und Versicherungsfragen zur Verfügung: www.bzaek.de.

Bereits seit Ende des vergangenen Jahres informiert die KZBV Patienten mit einer neuen Website umfassend über die Versorgung mit Zahnersatz. Unter www.informationen-zum-zahnersatz.de werden verschiedene Formen des Zahnersatzes erläutert und eine Übersicht über Beratungsangebote der zahnärztlichen Selbstverwaltungskörperschaften gegeben. Der Schwerpunkt des Informationsangebotes liegt auf dem Zustandekommen der Kosten, die bei der Versorgung mit Zahnersatz anfallen. Eine Musterrechnung etwa verdeutlicht die finanziellen Vorteile für gesetzlich Versicherte, wenn sie bei ihrer Krankenkasse ein lückenlos geführtes Bonusheftes einreichen.

Die erst kürzlich neu aufgelegte KZBV-Broschüre "Der Heil- und Kostenplan für die Versorgung mit Zahnersatz" klärt Patienten zudem detailliert und leicht verständlich über die einzelnen Abschnitte und Felder des Formulars auf. Die Broschüre kann auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/informationsmaterial in gedruckter Form bestellt oder als kostenlose PDF-Datei abgerufen werden.

Gemeinsam informieren KZBV und BZÄK unter www.patientenberatung-der-zahnaerzte.de über die zahnärztliche Patientenberatung von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Zahnärztekammern in den Ländern. Das Beratungsangebot der zahnärztlichen Körperschaften ist für Patientinnen und Patienten kostenlos.

Pressekontakt:

KZBV:
Kai Fortelka
Telefon: 030 - 280 179 27, Email: presse@kzbv.de
BZÄK:
Dipl.-Des. Jette Krämer
Telefon: 030 - 40005 150, Email: presse@bzäk.de

Original-Content von: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Das könnte Sie auch interessieren: