Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1) Zwangsräumung sollte mit Waffe verhindert werden

      Nürnberg (ots) - Heute Vormittag, gegen 08.00 Uhr, wollte
eine Gerichtsvollzieherin in der Nürnberger Nordstadt eine
Zwangsräumung bei einem 21-jährigen Nürnberger durchführen. Da
auf Läuten nicht geöffnet wurde, ließ sie die Wohnung öffnen.
Ein Möbelspediteur betrat die Räume, und im Wohnzimmer stand er
plötzlich dem 21-Jährigen gegenüber, der dort in einem Sessel
saß. Er hatte eine Pistole in der Hand und zielte damit, ohne
etwas zu sagen, auf den 44-jährigen Möbelspediteur. Dieser
verließ sofort wieder die Wohnung, und es wurde die Polizei
alarmiert.

    Kurz nachdem mehreren Streifen eingetroffen waren, verließ der 21-Jährige von sich aus die Wohnung und stellte sich unbewaffnet den Polizeibeamten. Die Waffe, die er verwendet hatte, war eine Schreckschusspistole. In seiner Wohnung konnte ein weiterer Schreckschussrevolver gefunden und sichergestellt werden.

    Da bei dem 21-jährigen Arbeitslosen Verdacht auf eine psychische Störung gegeben ist, wird er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert. Anzeige wegen Bedrohung wird erstattet.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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