Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2604)Schmuckgeschäft in der Fußgängerzone überfallen

    Nürnberg (ots) - Am Freitagabend gegen 18.15 Uhr überfielen zwei unbekannte Täter in der Nürnberger Fußgängerzone ein Schmuckgeschäft und erbeuteten Eheringe in erheblichem Wert. Die Männer bekundeten ihr Interesse für Ringe. Als 8 Schmucktableaus mit jeweils ca. 30 Ringen auf dem Verkehrstresen lagen, zog einer der Täter eine Waffe und bedrohte eine 18-jährige Verkäuferin. Die junge Frau, eine weitere 58-jährige Verkäuferin sowie mehrere Kundinnen duckten sich ab bzw. warfen sich auf den Boden. Die Täter nahmen die Ringe an sich und flüchteten vom Tatort Breite Gasse 71 in der Fußgängerzone in verschiedene Richtungen. Der zwischenzeitlich von einer Verkäuferin verständigte Geschäftsführer, der sich in einer naheliegenden Filiale aufhielt, konnte in Tatortnähe in der Höhe der Krebsgasse einen Tatverdächtigten kurz anhalten. Dieser war dem 39-Jährigen wegen der unter dem Mantel versteckten Schmucktableaus aufgefallen. Es kam zu einem Gerangel, wobei der Täter Pfefferspray einsetzte und schließlich flüchten konnte. Der Geschäftsführer wurde dabei leicht verletzt. Bei der Auseinandersetztung verlor der Täter u.a. die Tatwaffe. Es handelt sich dabei um eine täuschend echte Spielzeugwaffe, dem Nachbau einer Baretta. Außerdem verloren die beiden Täter auf der Flucht einen Teil ihrer Beute. Der Wert des Raubgutes dürfte sich auf einen hohen 5-stelligen Euro-Betrag belaufen. Einer der unbekannter Täter hatte sich bereits am Vormittag gegen 10.00 Uhr in dem Schmuckgeschäft nach Ringen erkundigt. Die Polizei war unmittelbar nach Alarmauslösung am  Tatort und leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein.

    Die unbekannten Männer werden wie folgt beschrieben: ca. 20-25 Jahre alt, 170-175 cm , südländisches Aussehen, schwarze kurze Haare, 3-Tages-Bart, dunkel bekleidet;  der zweite Täter ist etwas jünger, ca. 19-20 Jahre, ca. 180 cm groß, südländisches Aussehen, schwarze Haare, dunkel bekleidet, führte einen hellblauen Rucksack mit.

    Die Kriminalpolizei Nürnberg erbittet sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 0911/2112-3333

    Joachim Hagen


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