Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1829) Erheblich Widerstand geleistet

    Nürnberg (ots) - Am 11.08.2007 leistete das polizeiliche Gegenüber Nürnberger Polizeibeamten erheblichen Widerstand. In beiden Fällen wurden Beamte verletzt.

    Gegen 06.45 Uhr beobachtete ein Polizeibeamter, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, zwei Männer, die im Bereich der Bärenschanzstraße aus der U-Bahnröhre kamen. Der Beamte wies sich aus und sprach die beiden an. Daraufhin flüchteten die beiden Männer. Es gelang ihm jedoch, einen 28-Jährigen festzuhalten. Dieser wehrte sich massiv, schlug um sich und sprühte dem Polizeibeamten Pfefferspray in die Augen. Dadurch gelang es auch diesem, sich loszureißen und über die Fürther Straße zu flüchten. Dort stoppte ihn allerdings ein Pkw, der ihn erfasste und leicht verletzte.

    Bei einer anschließenden Überprüfung des 28-Jährigen wurde eine umfangreiche "Sprayer-Ausrüstung" gefunden. Es besteht der dringende Verdacht, dass das Duo im U-Bahnbereich entsprechende Sachbeschädigungen begehen wollte. Gegen den 28-Jährigen, der aus dem Raum Dresden stammt, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach seinem Komplizen wird gefahndet.

    Knapp zwei Stunden vorher, gegen 04.30 Uhr, hatte ein 22-Jähriger in der Haftzelle der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd massiven Widerstand geleistet. Der Mann sollte nach einem Fahrraddiebstahl in der Haftzelle ausgenüchtert werden, weil er erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Nachdem man ihm in der Zelle die Handfesseln abnahm, warf er sich unvermittelt nach hinten und schlug um sich. Dabei biss er einem Polizeibeamten in den Finger. Erst mit Unterstützung weiterer Kollegen gelang es, den 22-Jährigen zu fixieren und ihm erneut Handfesseln anzulegen.

    Gegen den 22-Jährigen, bei dem zudem der Verdacht auf Drogenmissbrauch bestand, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der verletzte Polizeibeamte musste zur ambulanten Versorgung in eine Klinik.

    Peter Schnellinger/hu


ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6013

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Pressestelle
Tel: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Mittelfranken

Das könnte Sie auch interessieren: