Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 011130 - 1369 Frankfurt a. M. : Erfolgreiche Bekämpfung des organisierten Rauchgifthandels - 50 kg Heroin konfisziert.

    Frankfurt (ots) - Der Frankfurter Staatsanwaltschaft und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei/Zoll (GER) gelang es mit Unterstützung der Dortmunder  Polizei, einen international operierenden 50jährigen türkischen Heroinhändler und einen 44jährigen ungarischen Drogenkurier festzunehmen. Dabei erfolgte die Sicherstellung von 50 Kilogramm Heroin. Den Rauschgiftfahndern wurde Anfang Februar 2001 bekannt, daß ein türkischer Staatsangehöriger mit dem Spitznamen "Apo" auf dem hiesigen Drogenmarkt agieren und große Herointransporte aus der Türkei über die Balkanroute nach Westeuropa organisieren würde. Über intensive, zeitaufwendige operative Maßnahmen konnte schließlich ermittelt werden, daß es sich bei dem  "Apo" um einen im Frankfurter Stadtteil Niederursel lebenden 50jährige Türken handelt. Folgeermittlungen ergaben, daß der 50jährige Mitte November 2001 eine größere Heroinlieferung aus der Türkei erhalten und die Übernahme nicht in Frankfurt a. M., sondern in Dortmund stattfinden sollte. Im Rahmen einer gezielten, über mehrere Tage laufenden Observation wurde zunächst am 19.11.01 beobachtet, wie er gegen 08.30 Uhr seine Frankfurter Wohnung verließ, per Zug nach Dortmund reiste und sich dort in der Nähe des Hauptbahnhofes ein Hotelzimmer mietete. Am 22.11.01 kontaktierte er den später identifizierten 44jährigen ungarischen Drogenkurier auf einem Parkplatz in der Dortmunder City. Gemeinsam fuhren sie dann in dessen Pkw, einem Mini-Van der Marke Kia, zu seinem Hotel,  in das sich der Kurier ebenfalls einquartierte. Als die überwachten Personen verschiedene Taschen aus dem Fahrzeug ins Hotel bringen wollten, griffen die Fahnder zu. Eine anschließende Durchsuchung des Schmuggelfahrzeuges förderte 50 kg Heroin zutage. Das konfiszierte Rauschgift sollte auf dem europäischen Markt verteilt werden, wobei auch eine Teilmenge für den Frankfurter Drogenmarkt bestimmt war. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand handelt es sich hierbei um hochwertiges Heroin, das einen Reinheitsgehalt von 80 Prozent aufweist. Zum Verkauf auf der mittleren bis gehobenen Händlerebene läßt sich dieser Stoff um die dreifache Menge strecken. Das Ergebnis wäre eine Verkaufsmenge von 150 Kilogramm, die bei einem durchschnittlichen Kilopreis von 70.000.- DM einen Wert von rund 11 Millionen Mark darstellen würde. Legt man die Preise des Frankfurter Drogenmarktes zugrunde, so hätte das in der Regel achtfach gestreckte Betäubungsmittel ( = 400 kg) bei einem Grammpreis von zirka 70 DM einen Straßenverkaufswert von 28 Millionen Mark

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