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POL-SE: Pinneberg: Hochgiftige Pflanzenschutzmittel verkauft

POL-SE: Pinneberg: Hochgiftige Pflanzenschutzmittel verkauft
Der Polizei Pinneberg ist in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer SH ein Schlag gegen den Verkauf von illegalen Pflanzenschutzmitteln gelungen. Insgesamt wurden 5 Tonnen, darunter zum Teil hochgiftige Stoffe, sichergestellt.

    Pinneberg (ots) - Bildmaterial unter: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/19027

    Der Polizei Pinneberg ist in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer SH ein Schlag gegen den Verkauf von illegalen Pflanzenschutzmitteln gelungen. Insgesamt wurden 5 Tonnen, darunter zum Teil hochgiftige Stoffe, sichergestellt. Das strafbare Handelsvolumen lag bei insgesamt 18 Tonnen Die beiden Hauptverdächtigen stammen aus dem Kreis Pinneberg.

    Kreis Pinneberg: Der illegale Handel von hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln in einer Größenordnung von 18 t, flog nach einem Hinweis des amtlichen Pflanzenschutzdienstes aus Hamburg im Februar 2009 auf.

    Aufgrund der engen Kontakte zwischen der hier zuständigen Behörde (Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Referat Kontrollen) und dem Umweltschutztrupp des Polizei-Bezirksreviers Pinneberg wurde dem Hinweis aus Hamburg schnell und konsequent nachgegangen.

    Als hauptverdächtig gelten ein 76-jähriger Düngemittelhändler und sein Sohn.

    Bei der Durchsuchung wurden diverse in Deutschland und Europa nicht zugelassene Pflanzenschutzmittel auf dem Betriebshof vorgefunden. Hierbei wurden fünf Tonnen zur Verhinderung des Weiterverkaufs sichergestellt. Weiterhin erfolgte zwecks weiterer und noch andauernder Ermittlungen die Beschlagnahme der Buchhaltung.

    Die Buchhaltungsauswertung wurde dadurch erschwert, dass die illegalen Substanzen in den Rechnungen durch Umbenennungen verschlüsselt wurden.

    Nach Bekannt werden der Verkaufszahlen wurde mit einer zweistelligen Anzahl von Durchsuchungen bei den Ankäufern begonnen. .Hierbei handelte es sich in der Regel um Betreiber von Baumschulen. Bei den Kontrollen wurden die Verdachtsmomente untermauert und bislang 39 Ermittlungsverfahren gemäß des Pflanzenschutzgesetzes gegen die Betreiber eingeleitet. Diese Ermittlungen dauern noch an.

    Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt gegen den 76-Jährigen Haupttäter wegen des Verstoßes gegen das Strafgesetzbuch, das Chemikalien- und Markengesetz. Ferner hat er sich wegen diverser Verfehlungen nach dem Pflanzenschutzgesetz zu verantworten.  (M.Zierke)


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