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Dr. Müller: Keine Verhandlungen mit dem alleinigen Ziel der Vollmitgliedschaft

Berlin (ots)

Zur heutigen außerordentlichen Tagung des
Ausschusses der Ständigen Vertreter und zum morgigen Treffen der
EU-Außenminister erklärt der europapolitische Sprecher der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Gerd Müller:
Eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei würde die Europäische Union
politisch, institutionell und finanziell völlig überfordern und den
europäischen Integrationsprozess erheblich gefährden. Die von CDU und
CSU vorgeschlagene privilegierte Partnerschaft ist daher der richtige
Weg.
Die rot-grüne Bundesregierung und insbesondere Außenminister
Fischer besitzen angesichts der unmittelbar bevorstehenden
Bundestagswahl keine politische Legitimation mehr,
EU-Beitrittsverhandlungen von diesem Ausmaß zu billigen. Schröder und
Fischer vertreten in dieser Frage nicht den Willen der Bürgerinnen
und Bürger in Deutschland und dürfen daher einem Verhandlungsrahmen
mit dem alleinigen Ziel einer EU-Vollmitgliedschaft der Türkei nicht
zustimmen.
Mit der ausdrücklichen Weigerung der Türkei, die Republik Zypern
völkerrechtlich anzuerkennen, muss klargestellt sein, dass das Land
für eine EU-Mitgliedschaft nicht in Frage kommt. Die Auffassung der
EU-Kommission, dass die Türkei alle Bedingungen zur
Verhandlungsaufnahme erfülle, ist daher absolut unverständlich. Wer
bereits die bisherigen Mitglieder der Europäischen Union nicht
anerkennt, kann keinesfalls einen Anspruch auf eine gleichwertige
Mitgliedschaft in der EU haben. Um diese Tatsachen kommen auch
Schröder und Fischer nicht herum.

Kontakt:

CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23

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