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CSU-Landesgruppe

"CSU-Landesgruppe
Glos: Abschied von der Stabilitätsphilosophie"

Berlin (ots)

Zu den Forderungen von Bundeskanzler Schröder nach
Lockerung des Stabilitätspakts erklärt der Vorsitzende der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Michael Glos:
Ein strikt stabilitätsorientiertes und für alle Mitglieder
gleichermaßen verbindliches Regelwerk in der Haushalts- und
Finanzpolitik ist unabdingbar für das reibungslose Funktionieren
einer Währungsunion. Bundeskanzler Schröder geht es mit seinen
Forderungen nicht um mehr Flexibilität in der Haushaltspolitik, sein
Ziel ist vielmehr ein europäisch abgesegneter Freibrief für eine
hemmungslose Schuldenpolitik zulasten kommender Generationen.
Die Forderungen des Bundeskanzlers bedeuten das Aus für den
Stabilitätspakt. Die von Schröder gewünschten Ausnahmetatbestände
führen zum Abschied von der Stabilitätsphilosophie, die Voraussetzung
für das deutsche Ja zur Euro-Einführung war. Ein solcher Schritt hat
langfristig gefährliche Auswirkungen auf das Vertrauen der Märkte in
den Euro. Wer dieses Vertrauen vorsätzlich und leichtfertig
untergräbt, der beschädigt das Fundament der im EU-
Verfassungsvertrag verankerten Währungsordnung.
Es ist zu befürchten, dass Deutschland die von Schröder gewünschte
Modifizierung des Pakts mit steigenden Finanzbeiträgen an Brüssel
teuer bezahlen muss. Ein solcher Kuhhandel wird auf den erbitterten
Widerstand der CSU stoßen.

Kontakt:

CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23

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