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Gemeinnützige Hertie-Stiftung

25 Jahre Debattenkultur: Wie die Hertie-Stiftung den demokratischen Dialog stärkt

Frankfurt am Main (ots)

Eine lebendige Demokratie braucht Menschen, die bereit sind zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten und ihre Positionen mit Argumenten zu begründen. Doch in einer Zeit zunehmender Polarisierung und rasanter digitaler Kommunikation wird konstruktives Streiten immer schwieriger. Umso wichtiger sind Orte und Formate, die Menschen befähigen, Meinungsverschiedenheiten respektvoll auszutragen. Mit Programmen und Initiativen in Schule, Gesellschaft und Arbeitswelt stärkt die Hertie-Stiftung diese Kompetenzen. Ein Meilenstein dieses Engagements ist Jugend debattiert, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

"Demokratie lebt davon, dass Menschen unterschiedliche Auffassungen miteinander austauschen, sich mit Respekt begegnen und konstruktiv um Lösungen ringen. Das passiert nicht von selbst - es braucht Angebote und Begegnungsräume, die Verständigung ermöglichen", sagt Annette Schavan, Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. "Deshalb engagiert sich die Hertie-Stiftung seit 25 Jahren dafür, diese Debattenkultur in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern."

Mit Jugend debattiert hat die Stiftung im Jahr 2001 eines der heute größten Programme der politischen und sprachlichen Bildung in Deutschland auf den Weg gebracht. Jährlich lernen mehr als 200.000 Schülerinnen und Schüler an über 1.600 Schulen, kontroverse Themen fair, sachlich und fundiert zu diskutieren. Die Erfahrungen aus einem Vierteljahrhundert zeigen: Debattenkultur ist keine Selbstverständlichkeit - aber man kann sie lernen, üben und stärken.

In dem anlässlich des Jubiläums produzierten Film Besser streiten - 25 Jahre Jugend debattiertkommen ehemalige Teilnehmende, Lehrkräfte und Wegbegleiter des Projekts, darunter Kuratoriumsmitglieder wie die Journalistin Sandra Maischberger und Moderatorin Mo Asumang, zu Wort. Sie berichten von ihren Erfahrungen und darüber, wie die bei Jugend debattiert erlernten Kompetenzen Menschen prägen und weit über die Schulzeit hinaus wirken können.

Demokratie stärken durch respektvolles Streiten

Für die Hertie-Stiftung reicht die Förderung einer demokratischen Debattenkultur weit über den schulischen Kontext hinaus. Ihr Engagement verfolgt das Ziel, Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen zu befähigen, mit Vielfalt, Meinungsunterschieden und gesellschaftlichen Spannungen konstruktiv umzugehen. Denn die Fähigkeit zum respektvollen und faktenbasierten Streitgespräch ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt - gerade in einer Zeit, in der öffentliche Debatten häufig von wachsender Emotionalisierung geprägt sind.

Mit dem Business Council for Democracy (BC4D) unterstützt die Hertie-Stiftung Unternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden im Umgang mit Desinformation, Hassrede und demokratiefeindlichen Narrativen zu stärken. Digitale Lernangebote und Weiterbildungsformate vermitteln Kompetenzen für einen respektvollen und faktenbasierten Austausch und eine lösungsorientierte Debattenkultur - dort, wo ein großer Teil gesellschaftlicher Kommunikation stattfindet: am Arbeitsplatz.

Ob in Schulen, Unternehmen oder im digitalen Raum: Seit 25 Jahren setzt sich die Hertie-Stiftung dafür ein, Räume für Austausch und Verständigung zu schaffen und Menschen zu befähigen, Verantwortung für eine offene, demokratische Gesellschaft zu übernehmen. Denn eine gute Debattenkultur ist kein Selbstzweck - sie ist eine Grundlage der Demokratie.

Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Ein starkes, sicheres und geeintes Europa ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung mit Förderprojekten gegen Antisemitismus sowie für jüdisches Leben in Deutschland.

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland. Der Name "Hertie" geht zurück auf Hermann Tietz, Mitbegründer des gleichnamigen Warenhauskonzerns zum Ende des 19. Jahrhunderts.

www.ghst.de

Pressekontakt:

Carmen Jacobi
Kommunikation
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Grüneburgweg 105
60323 Frankfurt
Tel. +49 69 660 756 - 155
jacobic@ghst.de
www.ghst.de

Original-Content von: Gemeinnützige Hertie-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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