Das könnte Sie auch interessieren:

"Die Geissens" werden in den Adelsstand gehoben

München (ots) - "Die Geissens" zwischen Obertauern und Paris - Neue Doppelfolge über Deutschlands wohl ...

Kraftvolle Kooperation: Fitness-Magazin SHAPE launcht "Sophia Thiel Magazin" / Ab 9. Januar 2019 im Handel

München (ots) - Sie war die erste Influencerin auf der Titelseite von SHAPE. Jetzt wachsen die starken Marken ...

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

05.04.2006 – 11:19

DIE ZEIT

73 Prozent der jungen Wissenschaftler haben keine Kinder

    Hamburg (ots)

Die Mehrzahl junger Wissenschaftler an deutschen Hochschulen bleibt kinderlos. Das belegt eine neue Untersuchung der Universität Dortmund, über die die ZEIT berichtet. Danach haben von den rund 22.000 nordrhein-westfälischen  Doktoranden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Assistenten 73,1 Prozent keinen Nachwuchs, und zwar Frauen (78 Prozent) wie Männer (70,7 Prozent) fast gleichermaßen. Selbst in der Altersgruppe zwischen 37 und 42, der Endphase weiblicher Fortpflanzungsfähigkeit, sind noch 58,2 Prozent der weiblichen Jungforscher ohne Kinder (Männer 50 Prozent). "Unsere Gesellschaft hat das Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerade in der Wissenschaft noch nicht verstanden", kritisiert Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).     Auch die internationalen Gutachter der Exzellenzinitiative bemängeln die fehlende Frauenförderung in den Bewerbungen der Universitäten zum Elitewettbewerb. Man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses Thema "vorrangig mit Lippenbekenntnissen behandelt würde", heißt es in einem Schreiben der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das der ZEIT vorliegt. Zudem bemängelten die Experten, die "zahlreichen befristeten Positionen", welche die Universitäten mit den Elitegeldern schaffen wollten. Mit solchen Stellen würde man kaum "im internationalen Wettbewerb die Besten gewinnen", schreibt die DFG.

    Den kompletten ZEIT-Text der ZEIT Nr. 15 vom 6. April 2006 senden wir Ihnen gerne zu.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von DIE ZEIT
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: DIE ZEIT