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Bildungsforscherin Elsbeth Stern: Englischunterricht in der Grundschule ist kontraproduktiv

    Hamburg (ots) - Elsbeth Stern vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung hält Fremdsprachenunterricht in der Grundschule zur Zeit nicht für sinnvoll. "Die Einführung dieses Unterrichts finde ich unter den gegebenen Verhältnissen kontraproduktiv, weil er Kosten und Kräfte bindet, die man besser einsetzen könnte", sagt sie der ZEIT. "Unsere Schulen sind so große Baustellen, dass man sich eigentlich nicht den Luxus erlauben kann, ein neues Fach zu etablieren, ohne dass wir eine Didaktik dafür haben oder die Effekte des Unterrichts kennen."

    Eine sinnvolle Didaktik für das frühe Sprachenlernen fehle bislang weitgehend: "Natürlich bekommen die Kinder ein paar fremde Worte mit. Doch was soll es darüber hinaus bringen, wenn eine Englischlehrerin ein-, zweimal die Woche im Kindergarten oder in der Schule ein paar Lieder singt und sagt: 'The weather is fine, now we go outside'."

    Das komplette Interview der ZEIT Nr.10 vom 2.März 2006 senden wir Ihnen gerne zu.

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