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DIE ZEIT

Erstes Baby in Deutschland mit getestetem Erbgut geboren

Hamburg (ots)

Erstmals ist in Deutschland ein Baby zur Welt
gekommen, dessen Erbgut bereits vor der Übertragung in den Mutterleib
genetisch getestet wurde. Wie die ZEIT berichtet, haben Regensburger
Humangenetiker die befruchtete Eizelle mit Hilfe der
Polkörperdiagnostik im Reagenzglas auf Abwesenheit eines schweren
Erbleidens, das in der Familie der Mutter vorkommt, geprüft. Das
getestete Baby, ein Junge, ist bereits im August gesund zur Welt
gekommen.
Die verwendete Diagnostik ist der verbotenen
Präimplantationsdiagnostik PID sehr ähnlich. Sie gilt dennoch als
ethisch vertretbar, weil sie extrem früh, unmittelbar nach der
Befruchtung der Eizelle, angewandt wird. Die Eizelle ist dann laut
Gesetz noch kein Embryo, der juristisch besonders geschützt ist. Die
Polkörperdiagnostik wird künftig vermehrt zum Einsatz kommen - sie
kann jedoch nur Erbdefekte seitens der Mutter aufdecken. Die in
Deutschland verbotene PID ermöglicht hingegen eine Prüfung der DNA
beider Elternteile. Der getestete Polkörper besteht aus
überschüssigem Erbgut, das die Eizelle abgeschieden hat.
Den kompletten ZEIT-Text der Meldung (ZEIT Nr. 41 mit
   Erstverkaufstag am Donnerstag, 30. September 2004) stellen wir 
   Ihnen gerne zur Verfügung.
Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke
Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 
(Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail:  bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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