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10.03.2004 – 10:10

DIE ZEIT

Linke planen Protestpartei

Hamburg (ots)

Gewerkschafter und ehemalige Mitglieder von SPD,
Grünen und PDS wollen in Kürze eine neue Linkspartei gründen. Die
ZEIT berichtet, dass sich am 5. März 2004 in Berlin rund 30
Interessierte, darunter Wissenschaftler, Vertreter von
Sozialinitiativen und von Attac versammelten, um eine Parteigründung
vorzubereiten. "Wenn SPD und Grüne nach rechts rücken, wenn sie
Sozialleistungen streichen und zugleich die Westausdehnung der PDS
gescheitert ist, dann muss es Raum geben für eine linke
Protestpartei", sagt Ralf Krämer, Gewerkschaftssekretär beim
ver.di-Bundesvorstand, der ZEIT. Das Potential einer solcher Partei
liege "bundesweit über 20 Prozent".
"Es geht nicht um eine neue explizit linkssozialistische Partei",
heißt es in einem von Krämer verfassten 14-seitigen Strategiepapier.
Wichtig ist den Neugründern: "Die Agitation und Propaganda muss
populär, klar und einfach sein." Vor allem Nichtwähler sollen
mobilisiert werden: Ein Vorbild dafür sei Ronald Schills Erfolg 2002
in Hamburg.
Den kompletten ZEIT-Text (DIE ZEIT Nr. 12 mit Erstverkaufstag am
   Donnerstag, 11. März 2004) stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei 
Elke Bunse
DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(Tel.: 040/ 3280-217, Fax: 040/ 3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)

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