Alle Storys
Folgen
Keine Story von DIE ZEIT mehr verpassen.

DIE ZEIT

Herta Däubler-Gmelin: "Stärke des Rechts statt Recht des Stärkeren"

Hamburg (ots)

Die ehemalige Bundesjustizministerin Herta
Däubler-Gmelin kritisiert in der ZEIT die Nachgiebigkeit Europas und
der Vereinten Nationen gegenüber dem Druck, den die USA auf den neu
errichteten Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag
ausüben. Die US-Regierung, so Däubler-Gmelin, werfe dem ICC vor,
nicht politisch unabhängig zu sein, nutze aber ihrerseits die
Abhängigkeit von Staaten aus, um von ihnen die Zusage zu erhalten,
US-Bürger nicht an den ICC auszuliefern. Länder wie Kroatien, die
sich einem solchen Ansinnen widersetzten, verdienten deshalb die
volle Unterstützung der Weltöffentlichkeit.
Indirekt wirft Däubler-Gmelin der Bundesregierung vor, dem
Konflikt mit den USA in dieser Frage aus dem Weg zu gehen. "Partner,
die ernst genommen werden wollen, müssen die Supermacht USA daran
erinnern, dass gleiches Recht für alle zu den Kernelementen des Rule
of Law gehört." Es gehe darum, klar zu machen, dass nur "die Stärke
des Rechts, nicht aber das Recht des Stärkeren" Frieden und Freiheit
garantieren könne.
Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 26, EVT 18. Juni 2003)
   dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei 
Elke Bunse
DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 040 / 3280 - 217
Fax:     040 / 32 80 - 558
E-mail:  bunse@zeit.de

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: DIE ZEIT
Weitere Storys: DIE ZEIT
  • 16.06.2003 – 10:00

    Deutsche Meisterschaft der ZEIT-Debatten in Tübingen

    Hamburg/Tübingen (ots) - Die Sieger der bundesweit erfolgreichen Turnierserie der Wochenzeitung DIE ZEIT kämpfen in Tübingen am 22. Juni 2003 um den begehrten Titel des "Deutschen Meisters". Ziel der Rede-Duelle bei den ZEIT-Debatten ist es, mit rhetorischem Können um die Gunst des Publikums zu werben und mit überzeugenden Argumenten in die Finaldebatte zu gelangen. Bei den deutschen Meisterschaften am ...

  • 16.06.2003 – 10:00

    Ben Witter Preis 2003 an Wiglaf Droste

    Hamburg (ots) - Der Ben Witter Preis, vergeben von der Ben Witter Stiftung in Hamburg, geht in diesem Jahr an den Berliner Journalisten Wiglaf Droste. Das hat der Vorstand der Stiftung, dem Aloys Behler, Joachim Kersten, Rolf Michaelis und Theo Sommer angehören, soeben entschieden. Die Stiftung ehrt Droste für sein vitales Dissidententum und eine Prosa, die in ihrer Verbindung aus grobem Ton und feinem Stil ...