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Helmut Schmidt gegen China-Boykott

Hamburg (ots) - Der ZEIT-Herausgeber und ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hält nichts von einem Boykott der Olympischen Spiele in China. Dem ZEITmagazin LEBEN sagt er: "Ich würde es begrüßen, wenn der internationale Sport von politischen Einflüssen so frei wie möglich bliebe." Ihn störe der "missionarische Wahn mancher amerikanischer Politiker, es sei ihre und die Aufgabe ihrer Verbündeten, überall auf der Welt ihre Vorstellung von Ordnung durchzusetzen". Schmidt fährt fort, er halte "fest an dem für jede Regierung geltenden völkerrechtlichen Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates".

Schmidt hatte sich im Olympiajahr 1980 zusammen mit Norwegen und der Türkei dem Druck des damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter gebeugt und die Spiele in Moskau boykottiert.

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Das komplette ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 16 vom 10. April 2008
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