VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Deutsche kaufen wieder mehr Zeitschriften

    Berlin (ots) -

    Auflagenzahlen der Publikumszeitschriften steigen um 1,9 Prozent - Verbraucher akzeptieren Preiserhöhungen bei Nachrichtenmagazinen

    Die Auflagenzahlen der Publikumszeitschriften sind im 3. Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahr um fast 2 Prozent gestiegen. Das teilte der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger am Freitag auf Basis der von den Verlagen an die IVW gemeldeten Auflagen vorab mit. Damit hat sich der seit Anfang des Jahres abzeichnende leicht positive Auflagentrend weiter stabilisiert. Ein leichtes Plus von 0,4 Prozent verbucht das Segment der aktuellen Magazine. Das zeigt  unter anderem, dass die Copy-Preis-Erhöhungen der drei Titel Spiegel, Focus und Stern von den Verbrauchern akzeptiert wurden. Mit durchschnittlich 1.113.078 verkauften Exemplaren (+1,4 Prozent) liegt der Spiegel vor Stern (1.053.453/+2,2 Prozent) und Focus (790.835/-0,1 Prozent).

    Überdurchschnittlich entwickelten sich die Segmente monatliche Frauenzeitschriften (+8,4 Prozent), wöchentliche Frauenzeitschriften (+5,9 Prozent), Programmzeitschriften (+4,6 Prozent) und die Sportzeitschriften (+3,9 Prozent). Die Wirtschaftstitel verzeichnen ein Auflagenplus von 2,7 Prozent. Negative Entwicklungen gab es im Segment der Motorpresse (-0,2 Prozent), der 14-täglichen Frauenzeitschriften (-0,9 Prozent) sowie bei den Wissensmagazinen (-2,1 Prozent) und den Zeitschriften für IT und Telekommunikation (-2,8 Prozent).

    Die Gesamtübersicht sowie Details zu einzelnen Titeln und Segmenten sind über den VDZ-Auflagendienst unter www.pz-online.de abrufbar.

Weitere Informationen: Stefan Michalk Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (30) 72 62 98-162 E-Mail:    s.michalk@vdz.de Internet: www.vdz.de

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