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08.10.2003 – 14:47

VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Telefonische Nachbearbeitung von Zeitschriftenabonnements ermöglichen
Verband spricht sich für verantwortungsbewusstes Telefon-Direktmarketing aus

    Berlin (ots)

Mit großer Sorge hat sich der Verband Deutscher
Zeitschriftenverleger (VDZ) kürzlich an den Rechtsausschuss des
Deutschen Bundestages gewandt. Nach Einschätzung des Verbandes droht
die anstehende Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb
(UWG) auf halbem Wege stecken zu bleiben. Nach Auffassung der
Bundesregierung soll das Telefon-Direktmarketing ohne vorherige
ausdrückliche Einwilligung des Angerufenen stets wettbewerbswidrig
sein ("Opt-In-Lösung"). Dagegen hat sich der Bundesrat ausgesprochen:
Er fordert eine Liberalisierung des Telefonmarketings. Dieses soll
zulässig sein, solange der Verbraucher nicht erklärt hat, dass er
nicht angerufen werden möchte ("Opt-Out-Lösung").
    
    Dazu erklärte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger in
Berlin: "Wir teilen die Sorge der Bundesregierung um einen wirksamen
Verbraucherschutz auch bei Telefonmarketing-Aktionen. Wir müssen aber
zur Kenntnis nehmen, dass die Opt-Out-Regel in den meisten anderen
EU-Staaten geltendes Recht ist. In Deutschland ist es derzeit noch
nicht einmal erlaubt, dass ein Verlag einen Leser anruft, wenn dieser
ein langjähriges Zeitschriften-Abonnement gekündigt hat. Dies geht
eindeutig zu weit." Den berechtigten Belangen des Verbraucherschutzes
könne, so der VDZ, durch wirksame Selbstkontrollmaßnahmen Rechnung
getragen werden. Diese habe der Deutsche Direktmarketing Verband
(DDV) bereits vorgeschlagen.
    
    Der VDZ hat aus den genannten Gründen den Rechtsausschuss des
Deutschen Bundestages ersucht, sich intensiv mit allen Fragen des
Direktmarketings zu befassen und für eine differenzierte Lösung zu
plädieren. Außerdem fordert der Verband den Verzicht auf die
Einführung eines Gewinnabschöpfungsanspruches. Dieser sei im
Wettbewerbsrecht ein Fremdkörper. Schließlich sprach sich der Verband
für wettbewerbsrechtliche Gleichstellung der gedruckten Presse mit
der Online-Presse aus.
    
    
ots Originaltext: Verband Deutscher Zeitschriftenverleger
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:

Veronika Nickel
Verband Deutscher Zeitschriftenverleger
Markgrafenstr. 15, 10969 Berlin
T/F: (030) 72 62 98-160/-161
e-Mail: v.nickel@vdz.de, www.vdz.de

Original-Content von: VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, übermittelt durch news aktuell

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