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07.11.2006 – 11:55

AOK-Bundesverband

Studie von AOK und Men's Health
Deutsche Männer sind aus dem Gleichgewicht

Bonn (ots)

Deutschlands Männern fehlt die Balance. Nach einer
aktuellen repräsentativen Studie vom Institut für Demoskopie
Allensbach im Auftrag von AOK - Die Gesundheitskasse und dem
Männer-Lifestyle-Magazin Men's Health fühlt sich mehr als die Hälfte
der Männer (54 Prozent) unausgeglichen. Die deutschen Männer klagen
über massive Schlafprobleme (56 Prozent), sind verspannt und gereizt.
"Noch immer leben viele Männer nach dem Motto: Ein Indianer kennt
keinen Schmerz", so Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des
AOK-Bundesverbandes. Von den 1105 Befragten ab 18 Jahren gehen 78
Prozent erst dann zum Arzt, wenn es ihnen "richtig schlecht geht". Um
langfristige Gesundheitsprobleme zu vermeiden, fordern AOK und Men's
Health die Männer dringend zum Umdenken auf. Wolfgang Melcher,
Chefredakteur von Men's Health: "Immer noch widmen Deutschlands
Männer ihrem Auto mehr Aufmerksamkeit als ihrem Körper".
Denn gerade Männer stellen hoch Ansprüche an sich selbst, wollen
immer leistungsfähig sein und stehen unter Dauerdruck.
"Gesundheitliche Probleme werden offensichtlich für berufliche
Erfolge in Kauf genommen", so Melcher. Vor allem Männer unter 45
Jahren vergessen, ein Gegengewicht zu installieren, und geraten bei
ihrer Lebensführung häufig aus der Balance. Sie laufen Gefahr, dass
sie die ersten Vorboten einer ernsten Krankheit ignorieren oder
verdrängen.
So bezeichnet über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) ihren
Gesundheitszustand als gut, 15 Prozent sogar als "sehr gut".
Gleichwohl meint etwa jeder Zweite, er müsste mehr für seine
Gesundheit tun. Vor allem: sich mehr bewegen, öfter entspannen und
gesünder ernähren. Dr. Ahrens: "Besorgniserregend ist, dass gerade
mal 42 Prozent der Männer Vorsorge-Angebote nutzen." Immerhin
fürchten sich rund 70 Prozent der Männer vor Krankheiten wie Krebs,
Schlaganfall oder Herzinfarkt.
Gesundheit bedeutet für Männer vor allem körperliche Fitness. Drei
Viertel der Befragten treiben Sport, weil sie fit sein und gut
aussehen wollen. Doch das ist zu kurz gegriffen.
"Ganzheitliche Gesundheit erreicht man nicht allein durch einen
Waschbrettbauch, mit Yoga und Müsli", so Ahrens. "Kurzfristige
einseitige Maßnahmen, die man wie eine Art Tablette gegen die
Belastungen des Alltags anwendet, führen in die Sackgasse. Notwendig
ist, dass jeder sein persönliches Wohlfühlkonzept findet, dass  er
nachhaltig in seinen Lebensalltag einbauen kann."
"Die Männer müssen begreifen, dass ihr Körper die wichtigste
Ressource ihres Erfolges ist und ihn entsprechend pflegen", rät
Melcher. Dazu gehört vor allem der individuelle Dreiklang von
Bewegung, Ernährung und Entspannung.
"Es besteht Handlungsbedarf, der bei den Männern ein Umdenken
erfordert", so Ahrens. "Mit der AOK-Initiative 'Alles in Balance'
kann jeder selbst herausfinden, ob sein Lebenskonzept in Balance
ist." Wer etwas verändern möchte oder muss, findet im Internet unter
www.aok.de/alles-in-balance zahlreiche Expertentipps.
Übrigens: Am 3. November war der Welttag des Mannes.

Pressekontakt:

AOK-Bundesverband, Stefan Hülsdünker, Kortrijker Straße 1, 53177
Bonn, Tel. 0228 - 842-248, E-Mail: stefan.huelsduenker@bv.aok.de
Men's Health, Stefan Wolters, Leverkusenstraße 54, 22761 Hamburg,
Tel. 040 - 853303-928, E-Mail: swolters@menshealth.de

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