Pflegelehrkräfte für Hamburg: MSH bietet kurzfristig bis zu 30 Studienplätze
Hamburg (ots)
MSH Medical School Hamburg kann kurzfristig bis zu 30 weitere Studierende aufnehmen - etabliertes M.Ed.-Studium seit 2013 - Vorschlag für Hamburger Stipendienmodell
Die MSH Medical School Hamburg University of Applied Sciences and Medical University bietet Bewerberinnen und Bewerbern, die vom kurzfristigen Aussetzen des gemeinsamen Aufbaustudiengangs Pflege- und Therapiewissenschaften von HAW Hamburg und Universität Hamburg betroffen sind, eine neue Perspektive: Bis zu 30 zusätzliche Studierende können, bei Vorliegen der individuellen Zugangsvoraussetzungen, noch zum Wintersemester 2026 aufgenommen werden.
"Hamburg braucht auch künftig hervorragend qualifizierte Lehrkräfte für Pflege- und Gesundheitsberufe. Dafür sind bereits leistungsfähige Studienstrukturen vorhanden, die wir jetzt gemeinsam nutzen können", sagt Ilona Renken-Olthoff, Geschäftsführerin der MSH Medical School Hamburg.
Die MSH bildet bereits seit 2013 Lehrkräfte für die beruflichen Fachrichtungen Pflege und Gesundheit aus. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Medizinpädagogik führt zum Master of Education (M. Ed.) und bietet jährlich bis zu 50 Studienplätze. Nach dem Vollaufwuchs des Studienangebots liegt die Abschlussquote nach hochschulinternen Auswertungen bei über 90 Prozent.
Für Bewerberinnen und Bewerber, die wenige Tage vor Semesterbeginn ihren vorgesehenen Studienplatz verloren haben, wird die MSH unkompliziert individuelle Möglichkeiten prüfen. "Wer sich auf ein Masterstudium vorbereitet und seine berufliche und persönliche Planung darauf eingestellt hat, braucht jetzt vor allem eine verlässliche Perspektive. Dazu möchten wir beitragen", erklärt Prof. Dr. Britta Wulfhorst, Prorektorin für Studium und Lehre der MSH.
Als private, staatlich anerkannte Hochschule erhält die MSH für den Studiengang keine institutionelle Finanzierung durch die Freie und Hansestadt Hamburg. Die MSH bietet Stipendien zur Förderung der Akademisierung der Gesundheitsberufe an, die eine Unterstützung zur Finanzierung darstellen. Wünschenswert wäre eine weitere Finanzierungssäule durch Arbeitgeber, um so vorhandene Studienkapazitäten stärker für die Fachkräftesicherung zu nutzen.
Ein Ansatz könnte ein Hamburger Stipendienprogramm für angehende Lehrkräfte der Pflege- und Gesundheitsberufe sein, das die Studiengebühren abbildet. "Die aktuelle Situation kann auch eine Chance sein, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln", so Ilona Renken-Olthoff. "Die MSH bringt ihre Studienkapazitäten, ihre langjährige Erfahrung und ihre Expertise, Ihre Stipendien gerne in eine gemeinsame Hamburger Lösung ein."
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Prof. Dr. rer. nat. habil. Britta Wulfhorst (Prorektorin Studium und Lehre)
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