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Unfälle mit E-Scooter steigen – Verkehrswacht intensiviert Präventionsarbeit

Unfälle mit E-Scooter steigen – Verkehrswacht intensiviert Präventionsarbeit
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Unfälle mit E-Scooter steigen – Verkehrswacht intensiviert Präventionsarbeit

In 2022 ereigneten sich laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) 8.260 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Das entspricht einen Anstieg um 67 Prozent. Etwa zwei Drittel passierten in Großstädten. Mit jeweils etwa 18 Prozent Anteil waren die häufigsten Unfallsursachen das Fahren unter Alkoholeinfluss sowie die falsche Fahrbahnnutzung, was oft das unerlaubte Fahren auf dem Gehweg meint. Die Deutsche Verkehrswacht e.V. (DVW) engagiert sich seit den Anfängen für mehr Sicherheit von Elektrotretrollern und hat ihre Aktivitäten im letzten Jahr stark ausgebaut. Über ihr Zielgruppenprogramm, das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird, werden bundesweit Trainings und Aufklärungsveranstaltungen von den Ehrenamtlichen der Verkehrswacht angeboten. Da sich das individuelle Fehlverhalten als häufigster Kritikpunkt zeigt, arbeitet die DVW zudem eng mit Verleihunternehmen zusammen, die besonders in größeren Städten aktiv sind. So soll die Aufklärungsarbeit nah an der Kernzielgruppe angesetzt werden. Im Zuge der Zusammenarbeit wurde ein Maßnahmenpapier zur E-Scooter-Sicherheit erstellt und veröffentlicht.

Zum Maßnahmenpapier

In dem Positionspapier fordert die DVW, die bestehenden Präventionsmaßnahmen im Bereich der Nutzung von E-Scootern zu intensivieren und zielgerichtet zu erweitern. Dazu gehört eine verstärkte Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern über wichtige Verkehrsregeln, sicheres Verhalten und den Schutz vor Unfallfolgen. Darum ist es wichtig, dass die Polizei die Verkehrsüberwachung ausbaut, um Fehlverhalten wirksam zu ahnden. Die Verkehrswacht selbst will mehr Fahrtrainings in Zusammenarbeit mit Verleihunternehmen anbieten. Auch staatliche Organe und Institutionen sieht die DVW in der Pflicht: Sie sollen gemeinsam mit den Akteuren sinnvolle Lösungen für das sichere Abstellen der Fahrzeuge erarbeiten und technische Verbesserungen umsetzen, die beispielsweise Fahrzeugbeleuchtung oder die Einrichtung von Sperrflächen betreffen.

Ansprechpartner für die Presse:

Heiner Sothmann
Pressesprecher
Fon: 030 / 516 51 05 21
Mobil: 0160 / 9 77 77 024
Mail:  presse@verkehrswacht.de
Post: Budapester Straße 31 | 10787 Berlin
Web:  https://deutsche-verkehrswacht.de/presse

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