Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie e.V. (VHI)
Pressemitteilung: VHI begrüßt die Maßnahmen zum Bürokratierückbau im Reformpaket der Bundesregierung
VHI begrüßt die Maßnahmen zum Bürokratierückbau im Reformpaket der Bundesregierung
„Die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen könnten das von uns allen so lange und laut eingeforderte Durchschlagen des gordischen Knotens Bürokratieirrsinn sein. Es kommt nun auf die Ausgestaltung an. Bei der vorgesehenen Abschaffung der Berichts- und Dokumentationspflichten darf die Ausnahme nicht zur Regel werden. Bezüglich der Beweislastumkehr appellieren wir an die Bundesministerien, dass sie tatsächlich nur in explizit begründeten wenigen notwendigen Ausnahmefällen Pflichten aufrechterhalten. In einem ersten Schritt mindestens jede vierte Dokumentationspflicht abzuschaffen, sollte tatsächlich nur der Anfang für einen grundlegenden Richtungswechsel sein. Die Ausweitung der Genehmigungsfiktion ist ebenso ein wichtiger Baustein. Aber auch die Bundesländer müssen beim Bürokratieabbau mitziehen. Von besonderer Bedeutung ist zudem, dass die Bundesregierung dieses richtige und wichtige Konzept auf die EU-Ebene nach Brüssel trägt, da von dort ein Großteil der nicht notwendigen Bürokratiebelastungen kommt“, erklärt Anemon Strohmeyer, Geschäftsführerin des Verbandes der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie, zu dem heute vorgestellten Reformpaket der Bundesregierung.
Strohmeyer weiter:
„Es ist mehr als überfällig, dass die Unternehmen von überflüssigen bürokratischen Berichtspflichten entlastet werden, damit sie sich endlich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Die Bundesregierung hat dies offensichtlich erkannt und das begrüßen wir ausdrücklich. Angesichts der nicht endenen dramatischen Wirtschaftskrise muss alles dafür getan werden, dass der Standort Deutschland erhalten bleibt und fit für die Zukunft gemacht wird. Dafür sind die Maßnahmen zum Bürokratierückbau ein Baustein, der muss nun aber schnell kommen und darf nicht zerredet oder verzögert werden. Zu lange wurde bereits ein signifikanter Bürokratieabbau angekündigt, nun müssen auch Taten folgen.“
Zum Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie e.V. (VHI):
Der VHI vertritt als Branchenverband national und europäisch die fachlichen, wirtschaftlichen und technischen Interessen der Hersteller von Span-, Faser- und OSB-Platten, Naturfaser-Verbundwerkstoffen (WPC) sowie von Sperrholz und Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen. Zum VHI gehören darüber hinaus die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe, die Gütegemeinschaft Innentüren und der Förderverein Holzwerkstoff- und Holzleimforschung.
Die Holzwerkstoffindustrie steht mit ihrer Produktvielfalt für einen verantwortungsvollen, effizienten und nachhaltigen Umgang mit dem Rohstoff Holz. Die Mitgliedsunternehmen verarbeiten einen nachwachsenden Rohstoff: Hauptressource sind Sägenebenprodukte (Sägespäne) und Altholz, so wird der wertvolle Rohstoff Holz materialeffizient genutzt und durch Recycling der Kohlenstoffspeicher verlängert. Als Marktführer in Europa erwirtschaftete die deutsche Holzwerkstoffindustrie im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro.
Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie e.V. (VHI) Schumannstr. 9 | 10117 Berlin
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