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DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin: AfD erstmals zweitstärkste Partei in Sonntagsfrage

Köln (ots)

Sperrfrist für Print, Online und elektronische Medien: Donnerstag, 20. September 2018, 23.59 Uhr.

Für Nachrichtenagenturen: frei mit Übernahme des Sperrfristvermerks. Verwendung nur mit Quellenangabe "DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin"!

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, wäre die AfD erstmals zweitstärkste Partei und käme auf ihren bisher besten Wert im ARD-DeutschlandTrend. Die Union würde ihren bisher schlechtesten Wert seit Bestehen des DeutschlandTrends (November 1997) erreichen. Die Union käme in der aktuellen Sonntagsfrage auf 28 Prozent, die SPD auf 17 Prozent der Wählerstimmen. Für die AfD würden sich 18 Prozent der Befragten entscheiden. Die FDP würden 9 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wählen, die Linke 10 Prozent und die Grünen 15 Prozent. Insgesamt würde die Regierungskoalition aus Union und SPD 45 Prozent der Stimmen erhalten.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 6. September 2018 gewinnt die AfD zwei Prozentpunkte, FDP und Grüne gewinnen jeweils einen Prozentpunkt. Union und SPD verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmanteile für die Linke bleiben unverändert.

Zustimmung für Seehofer nimmt ab

Nur jeder dritte Wahlberechtigte (28 Prozent) hält Horst Seehofer für eine gute Besetzung als Minister des Inneren, für Bau und Heimat. Im April 2018 waren es noch 39 Prozent der Befragten. Sechs von zehn Befragten (59 Prozent) halten den CSU-Vorsitzenden für eine schlechte Wahl für das Innenresort, im April 2018 waren es 51 Prozent.

Auch die Zustimmung in der Union für Seehofer hat im Vergleich zu April 2018 abgenommen: 45 Prozent der CDU/CSU-Parteianhänger fanden ihn damals eine gute Besetzung, heute sind es noch 31 Prozent. Keine gute Wahl fanden ihn im April dieses Jahres 47 Prozent der CDU/CSU-Parteianhänger, heute sind es 64 Prozent. Auch die Anhänger aller anderen Parteien äußern sich mehrheitlich kritisch zur aktuellen Führung des Innenministeriums, einzig die Anhänger der AfD stehen überwiegend hinter Seehofer (61 Prozent).

Jeder Zweite: Geld für sozialen Wohnungsbau wirksamste Maßnahme zur Entspannung des Mietmarkts

Vor dem Wohngipfel im Kanzleramt wurde auch nach den wirksamsten Maßnahmen zur Entspannung am Mietmarkt gefragt: Knapp die Hälfte der Wahlberechtigten (46 Prozent) ist der Ansicht, dass mehr Geld für sozialen Wohnungsbau die wirksamste staatliche Maßnahme ist, um die Lage auf dem Mietmarkt zu entspannen.

An die Wirksamkeit der Mietpreisbremse glaubt jeder vierte Bürger (26 Prozent). Eine stärkere Förderung privaten Wohnungsbaus finden 13 Prozent sinnvoll. Direkte finanzielle Unterstützung von Mietern durch Wohngeld sehen acht Prozent als wirksame Maßnahmen gegen Wohnungsmangel.

Studieninformation

Der DeutschlandTrend ist eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des "ARD Morgenmagazins". Befragt wurden vom 17. bis 19. September 1.035 Wahlberechtigte. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5%) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50%) Prozentpunkten.

Die Fragen im Wortlaut:

1. Ist Ihrer Meinung nach Horst Seehofer eine gute Besetzung als Minister des Innern, für Bau und Heimat oder keine gute Besetzung? 2. Welche der folgenden staatlichen Maßnahmen ist aus Ihrer Sicht am wirksamsten, um die Lage auf dem Mietmarkt zu entspannen? [Random-Vorlage] Begrenzung von Mietsteigerungen durch die Mietpreisbremse mehr Unterstützung von Mietern durch Wohngeld mehr Geld für sozialen Wohnungsbau stärkere Förderung von privatem Wohnungsbau **spontan: alle gleichermaßen **spontan: nichts davon **weiß nicht **keine Angabe

3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?

Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter (02150) 20 65 62 oder (0172) 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden. Die Ergebnisse werden im "ARD-Morgenmagazin" am Freitag, 21. September 2018, veröffentlicht.

Pressekontakt:

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