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Bosbach/Gehb: Referentenentwurf zur GmbH-Reform nicht uneingeschränkt begrüßbar

    Berlin (ots) - Zur Vorstellung des Referentenentwurfes des Bundesjustizministeriums zur GmbH-Reform erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Wolfgang Bosbach MdB, und der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Jürgen Gehb MdB:

    Die notwendigen Reformen des GmbH-Rechts und die im Referentenentwurf vorgesehene Herabsetzung des Mindestkapitals dürfen nicht zu einer Belastung oder gar Abwertung der bestehenden GmbH und damit zu einer "GmbH light" führen. Daher muss überlegt werden, ob die Modernisierung des deutschen Gesellschaftsrechts nicht zweigleisig erfolgen sollte: Mit einer Optimierung der GmbH und der gleichzeitigen Schaffung einer neuen Rechtsform im deutschen Gesellschaftsrecht, die eine zielgenaue und überzeugende deutsche Antwort auf die Herausforderung durch die britische "Limited" geben könnte.

    Mehr als 30.000 Neugründungen der britischen "Limited" in Deutschland bei unveränderter Zahl von GmbH-Neuanmeldungen zeigen, dass viele Firmengründer in der GmbH generell keine Alternative zur Umsetzung ihrer Geschäftsideen sehen. Daher muss der deutsche Gesetzgeber keine halbherzige, sondern eine überzeugende und zielgenaue Antwort auf diese Herausforderung geben und einen Schutz vor den haftungs- und insolvenzrechtlichen Risiken des britischen Rechts bieten.

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