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Riegert: Wirtschaft soll das Stiftungskapital der NADA kräftig aufstocken

    Berlin (ots) - Zu den Forderungen des Vorsitzenden des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Peter Danckert MdB, erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB:

    Die Forderung des Vorsitzenden des Sportausschusses des Deutschen Bundestages Dr. Danckert (SPD), nach der aus allen Verträgen im Sport ein Prozent der Umsätze gegen Doping eingesetzt werden soll, ist der Kategorie öffentliche Effekthascherei zuzuweisen. Es ist bedauerlich, dass manch einem Politiker zur Lösung von Problemen immer nur der Griff in die Tasche anderer einfällt. Mehr Einfallsreichtum könnte nicht schaden.

    Wir brauchen zur Bekämpfung des Doping im Sport keine neuen Steuern und Abgaben, die letztlich auf den Verbraucher abgewälzt werden. Wir brauchen die Einsicht und Erkenntnis der Wirtschaft, dass nur ein sauberer, von Manipulation freier Sport für sie profitabel ist und ihren Interessen nachhaltig dient.

    Die Wirtschaft könnte anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in unserem Lande ein Zeichen setzen und das Stiftungskapital der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA) kräftig aufstocken, damit diese ihre Aufgaben im Kampf gegen Doping umfassend wahrnehmen kann. Ein freiwilliger Beitrag wäre gleichzeitig ein glaubwürdiger Beitrag der deutschen Wirtschaft zur Bekämpfung des Doping im Sport.

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