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Aigner: Exzellenzwettbewerb beschleunigt Differenzierung der Hochschullandschaft

Berlin (ots)

Zu den Ergebnissen der ersten Auswahlrunde im
Exzellenzwettbewerb erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung
und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ilse Aigner MdB:
Zehn Hochschulentwicklungskonzepte, 41 Exzellenzcluster und 39 
Graduiertenschulen haben die erste Hürde im Antragsverfahren des 
Exzellenzwettbewerbs genommen. Allen ausgewählten Hochschulen 
herzlichen Glückwunsch.
Der Exzellenzwettbewerb bringt der deutschen Hochschullandschaft in 
mehrfacher Hinsicht deutliche Entwicklungsschübe:
1. Der Abschied von der Illusion einer homogenen 
Hochschullandschaft wird besiegelt. Zusammen mit Reformen beim 
Hochschulzugang, in der Hochschulorganisation und bei der 
Finanzierung - einschließlich der Möglichkeit der Erhebung von 
Studienbeiträgen - bescheunigt der Exzellenzwettbewerb die 
Differenzierung der deutschen Hochschullandschaft. Dieser Prozess 
wird nicht ohne weitere Diskussionen und Probleme ablaufen. Er ist 
jedoch eine Voraussetzung für den Erhalt der Leistungsfähigkeit und 
Konkurrenzfähigkeit unseres Hochschulsystems.
Gerade vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass die Auswahl der 
Projekte für die Exzellenzinitiative wissenschaftsgeleitet und 
transparent erfolgt. Auf die Bewertung der Qualität der Bewerbungen 
darf die Politik keinen Einfluss nehmen. Deshalb hat die gemeinsame 
Kommission von Deutscher Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat 
die Auswahl nach intensiver Prüfung durch international besetzte 
Gutachtergremien getroffen.
2. Der Aufbruch ist kein Strohfeuer, die Dynamik bleibt erhalten. 
Während die jetzt ausgewählten Hochschulen ihre Anträge noch einmal 
für die endgültige Entscheidung vertiefen, startet im April schon die
zweite Auswahlrunde. Die Universitäten, die zunächst nicht zum Zuge 
gekommen sind, sollten diese als Ansporn sehen und ihre Chancen 
nutzen.
3. Die interdisziplinäre Arbeit über Fakultätsgrenzen hinweg und 
die Zusammenarbeit von Hochschulen und außeruniversitären 
Forschungseinrichtungen kommen voran.
4. Der Einstieg in die Vollkostenfinanzierung der 
Hochschulforschung ist geschafft. Jedes Projekt in der 
Exzellenzinitiative erhält einen Aufschlag von 20 Prozent auf die 
Bewilligungssumme zur Deckung der Grundkosten, wie Geräte, 
Verwaltung, Miete etc. Dadurch wird vermieden, dass der allgemeine 
Hochschuletat, insbesondere die Gelder für die Lehre, durch die 
Spitzenförderung belastet werden. Deutschland geht damit einen 
Schritt in Richtung international wettbewerbsfähiger 
Forschungsförderung für die Hochschulen, wie sie in den USA und 
Großbritannien schon praktiziert wird.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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Telefon:  (030) 227-52360
Fax:      (030) 227-56660
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