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Ruck: Hungersnot in Ostafrika erfordert schnelle und koordinierte Reaktion!

    Berlin (ots) - Zur Hungersnot in Ostafrika erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB:

    Den Angaben der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) zufolge droht mehr als 11 Millionen Menschen in Ostafrika eine Hungersnot. Besonders schlimm sei die Lage in Kenia und Somalia. Das Entwicklungsministerium hat dem Welternährungs-programm bereits 750.000 Euro zur Vorbeugung gegen eine akute Hungerkrise zur Verfügung gestellt.

    Die deutschen und internationalen Hilfsorganisationen müssen nun auch schnell handeln und in Abstimmung mit den lokalen Autoritäten eine gut koordinierte Hilfeleistung erbringen. Dabei müssen wir vor allem darauf achten, die Selbsthilfekräfte der tragfähigen Strukturen vor Ort zu unterstützen. Insbesondere müssen die deutschen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Hilfsorganisationen noch enger zusammenarbeiten und für eine bedarfsorientierte Aufgabenverteilung sorgen.

    Hungersnöte wie am Horn von Afrika sind häufig auf Dürreperioden zurückzuführen, haben aber auch strukturelle und wiederkehrende Ursachen, die wir langfristig bekämpfen müssen: Kriegerische Konflikte müssen beigelegt werden und in zerfallenden Staaten wie Somalia müssen staatliche Strukturen aufgebaut werden. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit muss die Stärkung des ländlichen Raumes in Entwicklungsländern zu einem Schlüsselsektor einer nachhaltigen Entwicklungspolitik machen und sich an der Ausarbeitung präventiver Krisenpläne beteiligen.

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