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Vaatz/Luther: Volkskammerwahl 1990 war klares Votum für Deutsche Einheit

Berlin (ots)

Anlässlich des 15. Jahrestages der ersten freien
Wahl zur Volkskammer erklären der stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU- Bundestagsfraktion und Sprecher der Abgeordneten aus den
neuen Ländern, Arnold Vaatz MdB, und das Mitglied der letzten
Volkskammer und heutige Bundestagsabgeordnete, Dr. Michael Luther
MdB:
Nach dem Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989 fand am 18. März
1990 die erste freie Wahl zur Volkskammer statt. Mit dem deutlichen
Wahlsieg des aus CDU, DSU und Demokratischem Aufbruch bestehenden
Wahlbündnisses Allianz für Deutschland wurde die maßgebliche
Voraussetzung für die Wiedervereinigung Deutschlands geschaffen.
Lothar de Maiziere als erster frei gewählter Regierungschef der DDR
und Bundeskanzler Helmut Kohl waren die politischen Hauptakteure bis
zur Vollendung der Einheit.
Im Vereinigungsprozess selbst spielte die Volkskammer auf
ostdeutscher Seite eine herausragende Rolle. Innerhalb kürzester Zeit
bereitete sie die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion vor. Diese
historische Leistung des ersten frei gewählten Parlaments ist in der
Folgezeit kaum angemessen gewürdigt worden. Insbesondere beim
Zustandekommen des Einigungsvertrages hat die Volkskammer Gewaltiges
geleistet:
Beispielhaft seien hier genannt:
- Regelungen zugunsten der Opfer der SED-Herrschaft
- Regelungen zur Einführung der Marktwirtschaft und zur
Privatisierung volkseigener Betriebe
- Regelungen zur Angleichung der Sozialgesetzgebung (insbesondere
zur Überführung der Renten) und zur Anerkennung von
Berufsabschlüssen
- Regelungen zu wichtigen miet- und sachenrechtlichen Fragen - sowie
Regelungen zur Neueinrichtung von Forschungs-, Rundfunk- und
Kulturinstituten.
Ohne geschichtliches Pendant ist der Beschluss der Volkskammer vom
23. August 1990 über die Selbstauflösung. Damit wurde der Weg für ein
gesamtdeutsches Parlament frei gemacht, obwohl klar war, dass nur ein
kleiner Teil der Abgeordneten die Chance hatte, in ein
gesamtdeutsches Parlament gewählt zu werden.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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