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Koschyk: Zuwachsraten bei Gewalttaten unerträglich

Berlin (ots)

Zu der heute von Bundesinnenminister Schily
vorgestellten polizeilichen Kriminalitätsstatistik erklärt der
innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hartmut
Koschyk MdB:
Die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik sind im Jahr 2003
weiter um 65.000 Fälle gestiegen. Die Gesamttaten beinhalten
6.572.000 Fälle, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von
mehr als 1 % bedeutet.
Besorgniserregend ist die besonders hohe Steigerungsrate im
Bereich der Gewaltkriminalität. Bereits seit 1994 ist die erfasste
Gewaltkriminalität immer wieder gestiegen. 2003 ist sie weiter
gestiegen und zwar um dramatische 3,4 %.
Zwei Drittel aller erfassten Gewaltkriminalitätsfälle, nämlich 65
%, entfallen auf schwere und gefährliche Körperverletzungen. Diese
Delikte sind sogar um 4,5 % gestiegen.
In Großstädten gibt es hier zum Teil zweistellige Zuwachsraten. In
Frankfurt/Main, der Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil stieg die
Kriminalität um 12 %, Frankfurt hat damit die höchste
Kriminalitätsbelastung pro 100 000 Einwohner in Deutschland.
Mangelnde Integration und Prävention zeigen ihre negativen
Auswirkungen. Beklagenswert ist insoweit auch der hohe Anteil an
nichtdeutschen tatverdächtigen Jugendlichen insbesondere bei
Raubdelikten (30,7 %) und bei illegalem Handel und Schmuggel von
Rauschgift (20 %). Das zeigt, dass hier weder präventive noch
repressive Maßnahmen Erfolg hatten.
Bemerkenswert ist auch der prozentual besonders hohe Anteil
nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Delikten mit professionellem
Hintergrund wie z.B. Fälschung von Zahlungskarten 67,9 %, gewerbs-
und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern 65,2 %, Glücksspiel
61,6 %, gewerbsmäßige Bandenhehlerei 61,2 %, Taschendiebstahl 56,2 %,
illegaler Handel und Schmuggel mit und von Kokain 53 %, Geldwäsche
47,9 %, sowie Geld- und Wertzeichenfälschung 46 %.
All das zeigt, dass die Herausforderungen bei der
Kriminalitätsbekämpfung in Deutschland mit der
Beschwichtigungsmentalität und dem falschen Strafrechtsverständnis
von Rotgrün nicht wirksam bewältigt werden können.
ots-Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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