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22.11.2019 – 09:18

CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Schön: Frauen müssen Schutz vor Gewalt finden

Berlin (ots)

Bund unterstützt Länder beim Ausbau der Frauenhausplätze

Am kommenden Montag begehen wir den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Nadine Schön:

"Weltweit werden täglich 137 Frauen von ihren Ehemännern, Lebensgefährten oder Ex-Partnern umgebracht. Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen dürfen wir unseren Blick aber nicht nur auf andere Länder richten. Auch bei uns in Deutschland ist die Situation erschreckend. Nach der letzten Studie des BKA wurde in Deutschland an jedem dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Zu den Tötungsdelikten kommen Körperverletzungen, Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen. Die Zahlen sind seit Jahren bestürzend hoch.

Studien belegen, dass diese Männer die Tat meist nicht spontan begehen. Das Tötungsdelikt markiert vielmehr das Ende einer langen Gewaltspirale. Viele Taten ließen sich verhindern, wenn alle von Gewalt betroffenen Frauen Zuflucht in Frauenhäusern finden könnten. Doch in den Hilfeeinrichtungen stehen nicht in ausreichendem Maße Plätze zur Verfügung. Die CDU/CSU-Fraktion begrüßt daher, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarte finanzielle Unterstützung des Bundes für den Bau, die Modernisierung und Sanierung von Frauenhäusern ab dem nächsten Jahr endlich umgesetzt wird. Dafür sind im Etat des Frauenministeriums für das kommende Jahr 30 Millionen Euro eingestellt.

Vielen Frauen fällt es schwer, Freunden oder Bekannten anzuvertrauen, dass sie Gewalt erleiden. Leichter können sie oft mit professionellen Helfern darüber sprechen, was ihnen angetan wird. Daher ist es gut, dass der Bund auch das deutschlandweite Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' eingerichtet hat und finanziert. Die Mitarbeiter beraten anonym rund um die Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 08000 116 016. Sie verstehen sich auch als Lotsen zu anderen Fachberatungsstellen."

Pressekontakt:

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Telefon: (030) 227-52360
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