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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Merkel: Neues Ausweichmanöver des Bundeskanzlers

Berlin (ots)

Zum Versuch des Bundeskanzlers, das Bündnis für
Arbeit wieder zu beleben, erklärt die Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Angela Merkel MdB:
Der Versuch, das bereits zweimal gescheiterte Bündnis für Arbeit
zum dritten Mal ins Leben zu rufen, stellt ein erneutes
Ausweichmanöver des Bundeskanzlers dar. Gerhard Schröder drückt sich
davor, in der Arbeitsmarktpolitik endlich Richtungsentscheidungen zu
fällen. Angesichts von weit über 4 Millionen Arbeitslosen mit
steigender Tendenz, zerrütteter Staatsfinanzen und ganzer Stapel mit
Sachverständigengutachten und Expertenvorschlägen, muss unverzüglich
gehandelt werden - die Zeit für weiteres Lavieren ist abgelaufen.
Niemand will die Wiederholung der letzten Legislaturperiode, in der
das Bündnis für Arbeit im Krach endete.
Die notwendigen Entscheidungen der Bundesregierung müssen umgehend
in das Parlament eingebracht werden. Die Angst des Bundeskanzlers, in
den eigenen Truppen keine Mehrheiten zu bekommen, darf einer
umgehenden parlamentarischen Behandlung nicht weiter im Wege stehen.
Ein Bündnis für Arbeit hätte nur Sinn, wenn es neue Spielregeln
gäbe und man sich endlich an die "heiligen Kühe" der Bündnispartner
wagte und feste Ergebnisse bis zum Herbst dieses Jahres verabredete.
Eine unionsgeführte Regierung würde verlangen, dass folgende Punkte
zur Grundlage der Gespräche gemacht würden:
  • Wer über mehr Arbeit sprechen will, kann den wichtigsten Faktor für die Entstehung von Arbeit, die Arbeitskosten, nicht außen vor lassen. Tarifpolitik und Verteilungsspielräume müssen Gegenstand der Vereinbarungen werden.
  • Insbesondere die Gewerkschaften rechtfertigen ihre Lohnforderungen mit den Vorgaben, die Staat und Politik bei Steuern, Abgaben und Inflation machen. Also hat Tarifpolitik auch viel mit Regierungshandeln zu tun. Die Bundesregierung muss anbieten, mit einem dauerhaften, nachprüfbaren Steuer- und Abgabensenkungskurs eine beschäftigungsorientierte Lohnfindung zu erleichtern.
  • Die starre Zentralisierung der Lohnverhandlungen hat nachweisbar Beschäftigungssicherung bei Unternehmen in der Krise erschwert. Das Thema "Betriebliche Bündnisse für Arbeit" muss zentraler Punkt der Verabredungen werden.
Noch im Herbst tönte Gerhard Schröder laut, von nun an werde er
das Gemeinwohl gegen die Partikularinteressen der Verbände
durchsetzen. Wenige Monate später will er den Interessen der Verbände
Vorrang geben vor der Entscheidungsautoriät der Bundesregierung. Wir
brauchen in Deutschland endlich wieder einen klaren Kurs in der
Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Die notwendigen Gesetze könnten
innerhalb von zwei Monaten im Parlament beschlossen werden. Millionen
Arbeitslose und noch mehr, die um ihren Arbeitsplatz fürchten, warten
darauf.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
E -Mail: fraktion@cducsu.de

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