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Götz: "Landschaftsfressern" Einhalt gebieten - schon 500 qm Natur pro Kopf in Deutschland zubetoniert

    Berlin (ots) - Für eine bessere politische Steuerung der
Siedlungsentwicklung in Deutschland plädiert der kommunalpolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:
    
    Immer mehr Siedlungen auf der "Grünen Wiese", immer mehr
Einkaufszentren und immer mehr Verkehrsflächen - dieser Trend setzt
sich ungebremst fort.
    
    Die flächenzehrende so genannte "Suburbanisierung" hat sich seit
der deutschen Einheit noch verstärkt; denn in den Städten mangelt es
an baureifen Grundstücken, und die Preise sind zu hoch. Im Umland ist
Bauland verfügbar, ist es nicht so teuer und die Erreichbarkeit mit
dem privaten PKW stellt kaum noch ein Problem dar. Pro Kopf sind wir
Deutschen in den 50er Jahren noch mit 350 qm bebauter Fläche
ausgekommen. Nun werden pro Kopf schon durchschnittlich 500 qm
zugepflastert.
    
    Damit einher geht die Verödung der Innenstädte, Zersiedelung der
Landschaft und der Gesichtsverlust von Natur- und Kulturräumen. Der
Umweltschutz bleibt auf der Strecke: Versiegelung von Naturflächen,
immer mehr Kohlendioxyd-Belastung in der Luft.
    
    Diese Entwicklungen sind für die Umwelt, für die Wirtschaft und
für unsere Gesellschaft auf Dauer fatal. Heute spricht man von
"Nachhaltigkeit" als Ziel der Politik. Bei der Siedlungspolitik sind
"kompakte Städte" das unbestrittene Ziel. Diese Regierung verfehlt
das Klassenziel. Sie hat es sogar aus dem Auge verloren. Mit ihren
politischen Steuerungsmöglichkeiten hat sie das Ruder in die falsche
Richtung gestellt.
    
    Ich fordere die Regierung Schröder und den neuen Minister Bodewig
auf:
    
    * Legen Sie ein Gesamtkonzept für die nachhaltige
Siedlungsentwicklung vor!
    * Schaffen Sie Anreize für das Wohnen in den Innenstädten!
    * Fördern Sie massiv den qualitativ ansprechenden Wohnungsbau in
Innenstädten - auch und gerade für Familien mit kleinen Kindern!
    * Stärken Sie die Finanzkraft der kommunalen Selbstverwaltung!
Langfristig kann nur so das Wohn- und Lebensumfeld Innenstadt
aufgewertet werden.
    
    
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