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Rupprecht/Grütters: Neues Zulassungsverfahren beschleunigt Studienplatzvergabe

Berlin (ots) - Im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung hat am Mittwoch ein Fachgespräch zur Einführung des "Dialogorientierten Zulassungsverfahrens" stattgefunden. Dazu erklären der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, und die zuständige Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Monika Grütters:

"Das Dialogorientierte Serviceverfahren ist ein Meilenstein in der Hochschulwelt: Endlich stehen die Wünsche der Studierenden im Mittelpunkt, und die Autonomie der Hochschulen bleibt auch in einem bundesweiten Zulassungsverfahren erhalten.

Das neue Verfahren, das noch in der vergangenen Legislaturperiode beschlossen wurde, wird die Studienplatzvergabe erheblich beschleunigen und sowohl bei Studienbewerbern als auch bei Hochschulen für mehr Klarheit und Transparenz sorgen.

Studienbewerber erhalten nun die Möglichkeit, sich an bis zu zwölf Standorten zu bewerben und so ihre Präferenzen für die Wahl ihrer Hochschule in vollem Umfang deutlich zu machen. Außerdem wird durch die neue Software gewährleistet, dass im Nachrückverfahren freiwerdende Studienplätze sofort wieder anderen Studienbewerbern angeboten werden, die bis dahin nicht zum Zuge gekommen sind.

Damit entfällt sowohl für Studierende als auch für die Hochschulen das zeitaufwendige, ineffiziente und häufig nervenaufreibende Nachrückverfahren, das in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass Zehntausende Studienplätze auch Wochen nach Semesterbeginn noch unbesetzt geblieben sind.

Das Verfahren trägt dazu bei, die vorhandenen Studienplatzkapazitäten besser auszuschöpfen. Das ist wegen der anstehenden doppelten Abiturientenjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht ein besonders wichtiger Aspekt dieses ambitionierten Projektes.

Der Bund hat mit der Kostenübernahme der 15 Millionen Euro für die neue Software den ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Jetzt gilt es, zum Wohle der Studierenden und der Hochschulen dieses Projekt auch in seiner Startphase mit breiter Unterstützung der Politik zum Erfolg zu führen."

Hintergrund:

Das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) ist ein Verfahren, das die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen mit Hilfe einer neuen technischen Plattform bundesweit koordiniert. Wie bisher stellt jede Hochschule Bewerberranglisten auf und entscheidet damit selbst über die Zulassung ihrer Studienbewerber.

Nimmt ein Bewerber ein Zulassungsangebot an, wird er automatisch aus den Ranglisten der anderen Hochschulen gestrichen. Frei werdende Plätze können nun unmittelbar an aufrückende Bewerber vergeben werden. Der Bund leistet eine Anschubfinanzierung in Höhe von 15 Millionen Euro. Ab dem Jahr 2012 sind die Länder für die Finanzierung zuständig.

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