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Lippold: Schluss mit den Schröder'schen Klimm(t)zügen

    Berlin (ots) - Zu den Rücktrittsforderungen an den Bundesminister
für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Reinhard Klimmt, erklärt der
Stv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Klaus Lippold
MdB:
    
    Dass Bundeskanzler Gerhard Schröder immer noch keine Konsequenzen
aus dem Strafbefehl gegen Reinhard Klimmt gezogen hat, ist äußerst
befremdlich und wirft kein gutes Licht auf das politische
Verantwortungsbewusstsein dieser Bundesregierung. Das Bild, das sie
mit einem vorbestraften Verkehrs- und Wohnungsbauminister in
nationalen und internationalen Verhandlungen abgibt, scheint den
Verantwortlichen völlig gleichgültig zu sein. Oder fürchtet Schröder,
dass der Rauswurf Klimmts aus dem Kabinett einen Dominoeffekt auf die
Minister Riester und Andrea Fischer nach sich zieht?
    
    Im Interesse einer effizienten Verkehrs- und Wohnungsbaupolitik
für Deutschland fordere ich: Mit den Schröder'schen und Struck'schen
Klimm(t)zügen muss endlich Schluss sein! Ein vorbestrafter Minister
kann kein zugkräftiger Motor für die Verkehrs- und Wohnungsbaupolitik
in Deutschland mehr sein. Deshalb: Klimmt muss entweder zurücktreten
oder entlassen werden.
    
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