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23.02.2011 – 10:41

CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Rupprecht: Zum Wintersemester Klarheit bei der Studienplatzvergabe

BerlinBerlin (ots)

In diesem Jahr wird bei der Studienplatzvergabe erstmals das neue Dialogorientierte Serviceverfahren angewandt. Hierüber hat sich die Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag beim Vorsitzenden des Stiftungsrates der Stiftung für Hochschulzulassung (früher ZVS), Prof. Dr. Micha Teuscher, informiert. Dazu erklärte der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Albert Rupprecht:

"Das neue Serviceverfahren kann wie geplant im Sommer starten. Alle Belastungstests der neuen Software waren erfolgreich. Sie wird die Studienplatzvergabe erheblich beschleunigen. Anfang September werden nun alle Bewerber Klarheit über Studienfach und Studienort haben. Davon profitieren vor allem die schwächeren Bewerber, die in den vergangenen Jahren nicht selten erst im schon laufenden Wintersemester einen Studienplatz erhielten.

Außerdem trägt das Verfahren dazu bei, dass die vorhandenen Studienkapazitäten besser ausgeschöpft werden. Das ist 2011 wegen des doppelten Abiturientenjahrgangs und der Aussetzung der Wehrpflicht besonders wichtig. Das vom Bund angestoßene und finanzierte Projekt kommt also zur rechten Zeit. Die Länder sind jetzt gefordert, dafür zu sorgen, dass auch die nächsten Jahrgänge davon profitieren können."

Hintergrund:

Das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) ist ein Verfahren, das die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen mit Hilfe einer neuen technischen Plattform bundesweit koordiniert. Wie bisher stellt jede Hochschule Bewerberranglisten auf und entscheidet damit selbst über die Zulassung ihrer Studienbewerber. Nimmt ein Bewerber ein Zulassungsangebot an, wird er automatisch aus den Ranglisten der anderen Hochschulen gestrichen. Frei werdende Plätze können nun unmittelbar an aufrückende Bewerber vergeben werden. Das neue Verfahren kommt erstmals für das Wintersemester 2011/2012 zum Einsatz. Der Bund leistet eine Anschubfinanzierung in Höhe von 15 Millionen Euro. Ab dem Jahr 2012 die Länder für die Finanzierung zuständig.

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