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Bareiß: Anhörung bestätigt wegweisende Bedeutung des Energiekonzepts

Berlin (ots) - Am gestrigen Donnerstag fand im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages eine Anhörung zum Energiekonzept der Bundesregierung statt. Dazu erklärt der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thomas Bareiß:

"Die wegweisende Bedeutung des Energiekonzepts für den Wirtschaftsstandort Deutschland wurde in der heutigen Anhörung des Wirtschaftsausschusses bestätigt. Das energiepolitische Gesamtkonzept weist den Weg ins regenerative Zeitalter und stellt dabei ein Gleichgewicht zwischen den drei Eckpfeilern Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimafreundlichkeit her. Die Expertenanhörung hat deutlich gemacht, dass mit dem Konzept klare Festlegungen getroffen wurden, mit welchen Mitteln das ambitionierte Ziel beim Ausbau erneuerbarer Energien erreicht werden kann.

Neben der notwendigen Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke als Brückentechnologie gehörten dabei vor allem die Steigerung der Energieeffizienz und der Stromnetzausbau sowie die Entwicklung und Förderung von Speichertechnologien dazu. Zudem wurde von den Experten bestätigt, dass bei den erneuerbaren Energien vor allem auf das Potential von Windenergie gesetzt werden muss. Ein zentraler Aspekt sei zudem die Notwendigkeit, die erneuerbaren Energien mit zunehmendem Ausbau verstärkt in den Markt zu integrieren.

Ein weiteres Thema war die Bedeutung des Wettbewerbs auf dem Strommarkt. Auf Basis der Festlegungen im Energiekonzept wird in den kommenden Gesetzgebungsverfahren besonders auf diesen Gesichtspunkt zu achten sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch die Einrichtung einer neuen Markttranzparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas im Rahmen des 10-Punkte-Sofortprogramms."

Hintergrund:

Das Energiekonzept wurde am 6. September 2010 von der Bundesregierung vorgestellt. Es soll den Herausforderungen der Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung gerecht werden. Dazu wird in dem Konzept in neun Kapiteln aufgezeigt, wie der Weg ins regenerative Zeitalter in den nächsten 40 Jahren beschritten werden kann. Zu den Zielsetzungen gehört, dass der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis 2020 35 % und bis 2050 80 % betragen soll. Zudem sollen bis 2020 die CO2-Emissionen um 40% und bis 2050 um 80 bis 95% gemindert werden.

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