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17.06.2009 – 13:22

CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Widmann-Mauz: Assistenz im Krankenhaus für Behinderte und Palliativmedizin als Pflicht- und Prüfungsfach

Berlin (ots)

Anlässlich des heutigen Abschlusses der Beratungen
im Gesundheitsausschuss zum Gesetz zur Regelung des 
Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus erklärt die 
gesundheitspolitische Sprecherin, Annette Widmann-Mauz MdB:
Im Mittelpunkt des Gesetzes stehen Erleichterungen für behinderte 
Menschen und die Aufnahme der Palliativmedizin als Pflicht- und 
Prüfungsfach für das Medizinstudium. Somit erwerben alle Studentinnen
und Studenten der Medizin die erforderlichen Kenntnisse in 
Palliativmedizin in ihrer Ausbildung, wobei es sowohl um die 
Erweiterung von Fachkenntnissen als auch um die Sensibilisierung für 
die Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen geht.
Dies war der Union besonders wichtig,  da wir wollen, dass 
Schwerkranke und Sterbende eine kompetente ärztliche und medizinische
Versorgung erhalten.
Pflegebedürftige Menschen mit Behinderungen, die ihre Pflege durch
von ihnen beschäftigte besondere Pflegekräfte sicherstellen, haben 
nun einen Rechtsanspruch auf Mitnahme ihrer Pflegekraft in das 
Krankenhaus und auf weitere Zahlung der entsprechenden Leistungen 
auch während der Dauer der Krankenhausbehandlung. Damit wird die 
Situation dieser Personengruppe bei akuter Erkrankung deutlich 
verbessert. Weitere Erleichterungen für behinderte Menschen im 
Bereich der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bringt das Gesetz
durch eine einheitliche Leistungserbringung der 
Rehabilitationsträger. Schwerbehinderte Menschen, die unentgeltlich 
von einer Person im öffentlichen Nahverkehr begleitet werden können, 
dürfen zukünftig neben dieser Begleitperson auch einen Hund 
mitführen.
Mit dem Gesetz wird zudem der neue Leistungstatbestand "Hilfe für 
die Betreuung in einer Pflegefamilie" eingeführt. Damit werden 
Betreuungsalternativen zur vollstationären Betreuung gefördert. 
Leistungen der Eingliederungshilfe werden nun auch für die Betreuung 
körperlich und geistig behinderter Kinder und Jugendlicher in einer 
Pflegefamilie gewährt.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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