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CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Friedrich: Bundesregierung schiebt BAföG-Reform weiter auf die lange Bank

Berlin (ots)

Anlässlich der öffentlichen Anhörung zur Reform der
Bundesausbildungsförderung im Ausschuss für Bildung, Forschung und
Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages erklärt der
bildungs- und forschungspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Gerhard Friedrich MdB:
Die Anhörung hat bestätigt, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion
mit ihrem Antrag zur Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes
(BAföG) schon im November 1999 den richtigen Weg aufgezeigt hat.
Entscheidend ist, dass die BAföG-Förderquote deutlich und schnell
erhöht wird. Das Festhalten am bestehenden BAföG-System stellt
sicher, dass die Reform sehr rasch in Kraft treten kann. Experten in
der Anhörung haben bestätigt: Die von der F.D.P und der PDS
vorgeschlagenen Sockelmodelle bergen steuerrechtliche und
unterhaltsrechtliche Risiken. Das Bildungsgeld für alle kostet selbst
nach Angaben der Bundesregierung zusätzlich mindestens 1,5 Milliarden
Mark; für die unverzichtbare Aufstockung der Zusatzförderung für
Studierende aus einkommensschwachen Familien würde das Geld fehlen.
Aus all diesen Gründen musste sich auch die SPD von dem jahrelang
propagierten 3-Körbe-Modell verabschieden und auf die Linie der
CDU/CSU einschwenken, sehr zur Enttäuschung ihrer eigenen Klientel,
wie die Stellungnahmen von JUSO- und Grünen-Hochschulgruppen deutlich
gemacht haben.
Die Bundesregierung hat offensichtlich immer noch nicht geklärt,
wie die BAföG-Reform finanziert werden soll. Deshalb versucht die
Regierungskoalition Zeit zu gewinnen und die Reform auf die lange
Bank zu schieben. Bereits am 20. Januar, unmittelbar vor einer
Aktuellen Stunde im Bundestag, hatte Bundesbildungsministerin Bulmahn
ihre Eckpunkte zur BAföG-Reform der Presse vorgestellt. Die
Koalitionsfraktionen brauchten fast zwei Monate, um diese Eckpunkte
in Form eines Antrags im Bundestag einzubringen. Bis heute fehlt ein
ausformulierter Gesetzentwurf. Wenn die Regierungskoalition dieses
Schneckentempo beibehält, kann das neue Gesetz nicht einmal - wie
jetzt angekündigt - am  1. April 2001 in Kraft treten.
Inzwischen zeichnet sich ab, dass die Privatisierungserlöse des
Bundes in diesem Jahr deutlich über den im Haushalt veranschlagten
9,2 Milliarden Mark liegen werden. Bei gutem Willen könnte
Bundesfinanzminister Hans Eichel deshalb locker ein Inkrafttreten der
BAföG-Reform im Herbst diesen Jahres finanzieren. Auch in den
Folgejahren ergäben sich keine Probleme, würde die mehrfach zugesagte
jährliche Zusatzmilliarde für Bildung und Forschung nicht weiter mit
den Einsparbeiträgen von Frau Bulmahn zum Bundeshaushalt verrechnet.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.bundestag.de
E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de

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