kabel eins

K1 Die Reportage: "Expedition Tiefsee"
Ein Film von Christian Bock

    Unterföhring (ots) - Der weitaus größte Teil der Erde ist vom
Wasser der oft mehr als 1.000 Meter tiefen Ozeane bedeckt: 62 Prozent
der gesamten Erdoberfläche gehört zur Tiefsee. Die Abgründe der
Ozeane sind auch heute noch weniger kartografiert als der Mond, in
der Tiefsee waren weniger Menschen als Astronauten im All.
    
    K1-Autor Christian Bock begleitet Wissenschaftler in diese dunklen
Tiefen. Alexander Malahoff, Direktor des Institutes der Undersea
Laboratories der Universität Hawaii, taucht schon seit Jahren in die
Gefahrenzone des Loihi, eines unterseeischen Vulkans. Aus Loihi wird
eines Tages eine weitere Insel des abgelegensten Archipels der Welt
werden. Aktuell liefert er der Wissenschaft Erkenntnisse, wie die
Erde vielleicht entstanden sein könnte. Mehr als einmal war Malahoff
von vulkanischen Ausbrüchen in den Tiefen bedroht. Doch die
Geheimnisse der Tiefsee ziehen ihn immer wieder hierher zurück. Der
Wissenschaftler bringt Bodenproben und lebende Geschöpfe der Tiefsee
an die Oberfläche. Oft stellt sich heraus, dass die gefundenen Arten
der wissenschaftlichen Welt völlig unbekannt sind. Mit dem U-Boot der
Universität Hawaii, der Pisces V, taucht der 62-jährige Malahoff in
über 1.000 Meter Tiefe, um Lebewesen zu fangen und zu untersuchen. In
dem eigens dafür konstruierten "Bio-Reaktor", einer Art Aquarium für
Tiefsee-Lebewesen, können sie überleben, damit er sie in seinem Labor
den Studenten zeigen kann.
    
    "K1 Die Reportage" schildert die risikoreichen Expeditionen der
Tiefsee-Pioniere, erzählt von den Mythen der Unterwelt und erklärt,
welche unbekannten Dinge am Grunde der Meere noch lauern.
    
    K1-Autor Christian Bock berichtet auch über das unglaubliche
Potenzial der Tiefsee: Dort ruhen größere Energievorräte als in allen
bisher erfassten Lagerstätten von fossilen Brennstoffen
zusam