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ZDF weist Vorwürfe zurück: Gravierende Falschbehauptungen Keine Drohnen-Aufnahmen aus der Privatsphäre von Flüchtlingen

Mainz (ots) - In einer Pressemitteilung vom 30. April 2015 behauptet die PeWoBe (Professionelle Wohn- und Betreuungsgesellschaft mbH) unter anderem, die ZDF-Redaktion "Frontal 21" habe den Nervenzusammenbruch eines aus Pakistan stammenden Flüchtlings in einem Berliner Wohnheim zu verantworten. Die Aufnahmen mit einer Kameradrohne unmittelbar vor dessen Zimmerfenster hätten bei dem Flüchtling traumatische Kriegserinnerungen ausgelöst.

Das ZDF weist die Vorwürfe zurück: Die Darstellung der Betreuungsgesellschaft enthält gravierende Falschbehauptungen. Der Quadrokopter, umgangssprachlich als "Drohne" bezeichnet, war in einer Entfernung von 200 Meter vor dem Flüchtlingsheim aufgestiegen und hat sich dem Gebäude niemals mehr als 100 Meter genähert. Dies kann zweifelsfrei anhand von GPS-Daten, Fotos und Filmaufnahmen belegt werden. Keinesfalls stieg der Quadrokopter "unmittelbar" vor dem Zimmerfenster auf. Es wurden ausschließlich Totalen von dem Gebäude gedreht. Es gibt keinerlei Einblicke in die Fenster, in das Gebäudeinnere bzw. "das Privatleben traumatisierter Menschen".

Die Aufnahmen wurden für einen Beitrag gedreht, den "Frontal 21" über einen Betreiber von Flüchtlingsheimen in Berlin plant.

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