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ZDF-Programmhinweis
Samstag, 2. April 2011, 17.45 Uhr
Menschen - das Magazin
Nicht Normal?
mit Bettina Eistel
Samstag, 2. April 2011, 18.30 Uhr
Leute heute
mit Karen Webb

Mainz (ots) - Samstag, 2. April 2011, 17.45 Uhr

Menschen - das Magazin

Nicht Normal?

mit Bettina Eistel

Was ist normal und wer bestimmt das? Ist es selbstverständlich, dass ein an Muskelatrophie erkrankter junger Mensch sich selbstbewusst für die Belange behinderter Menschen einsetzt, obwohl er fast bewegungsstarr im Rollstuhl sitzt? Christian Bayerlein, studierter Informatiker und Behindertenbeauftragter der Stadt Koblenz, tut das. Sei es bei der Planung und Beratung von barrierefreien Internetseiten oder des behindertenfreundlichen Bahnhofs in Koblenz.

Was ist normal und was ist nicht normal? Mit dieser philosophischen Frage werden zurzeit auch die Besucher im Berliner Kleisthaus bis 26.Mai konfrontiert. Zwanzig internationale Künstler heben mit ihren Werken die gängige Vorstellung von Normalität und Differenz auf und zeigen, wie Vielfalt die Gesellschaft bereichert.

Gewinner der Aktion Mensch- Lotterie: ZDF-text 560 und im Internet unter: www.aktion-mensch.de

Samstag, 2. April 2011, 18.30 Uhr

Leute heute

mit Karen Webb

Helen Mirren: Hinterlässt Eindruck in Hollywood

David Hasselhoff: Zu Besuch in Deutschland

Thomas Gottschlak: Grimme-Preis-Träger

Prinz Harry: Expedition zum Nordpol

Sonntag, 3. April 2011, 9.02 Uhr

sonntags

mit Gert Scobel

Schwerpunkt: Rationierung in der Medizin - Sparmaßnahmen, die ethisch nicht einfach zu verantworten sind

Menschen und Projekte: Mutter mit 34 Kindern - In Euskirchen hat eine Frau Dutzende Adoptivkinder aus Entwicklungsländern aufgenommen

Aktuell: "Jesus von Nazareth, Band II" - Das neue Buch des Papstes enthält versöhnliche Worte zum Judentum

100 Sekunden Leben: Der Kapitän eines Ausflugsschiffes in Heilbronn erzählt seine Lebensphilosophie

Sonntag, 3. April 2011, 10.15 Uhr

blickpunkt

mit Anja Heyde

Adieu Wehrpflicht: Die Bundeswehr wird freiwillig!

Es ist eine Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik: Die Wehrpflicht wird ausgesetzt. Das hat weitreichende Folgen. Zum einen für die Bundeswehr: Wo sollen all die Freiwilligen herkommen, mit denen eine Berufsarmee aufgebaut wird? Im Moment ist das Interesse gering. Was tun? Auf Werbung setzen? Oder auf mehr Geld? Und: Was passiert mit all den überflüssigen Standorten in oft strukturschwachen Gegenden?

Zum anderen hat die Entscheidung Konsequenzen für unzählige soziale Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände und Krankenhäuser: Wer soll die Zivildienstleistenden ersetzen? Und was bedeutet es für das Leben der jungen Männer, für die bisher der Dienst auf Zeit für Staat und Gesellschaft obligatorisch war?

Diese und weitere Fragen diskutiert Anja Heyde im Studio mit Journalisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Rundschau. Außerdem kommt in der Sendung unter anderem der Kabarettist und ehemalige Zivi Dieter Nuhr zu Wort.

Sonntag, 3.April 2011, 13.15 Uhr

ZDF.umwelt

mit Volker Angres

Hysterie oder begründete Angst - Experten zum Strahlenrisiko

Auch bei uns im entfernten Deutschland wird die Strahlenbelastung durch das Reaktorunglück in Japan mit Sorge beobachtet. Viele fürchten um ihre Gesundheit und haben eine Menge Fragen dazu. Wissenschaftler der Uni Mainz geben in besonderen Veranstaltungen Antworten. Schüren sie damit Hysterie, oder leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung?

Grüner Ministerpräsident - Winfried Kretschmann im Porträt

Winfried Kretschmann, ein 62-jähriger Gymnasiallehrer, ist im Begriff, Geschichte zu schreiben. Mit ihm wird erstmalig ein Politiker der Grünen Ministerpräsident eines Bundeslandes. Doch für den Mann aus Stuttgart wird es schwer. Der Ausstieg aus der Kernkraft und dem Großprojekt "Stuttgart 21", oder die ökologische Umgestaltung der Wirtschaft im Stammland von Daimler Benz und Porsche - all das sind Herausforderungen, die den zukünftigen Landesvater auf eine harte Probe stellen. ZDF.umwelt zeigt, was Wunsch und Wirklichkeit ist im Leben des Winfried Kretschmann.

Titisee-Neustadt und der Stromnetzcoup

Vor 30 Jahren hat Titisee-Neustadt im Hochschwarzwald sein kommunales Stromnetz verkauft, wegen knapper Kassen. Jetzt beschloss der Gemeinderat, die Anlage zurückzuerwerben. Erstmals in Deutschland, so sagen die Schwarzwälder, gibt es hier eine Mischfinanzierung aus Kommune, direkter Bürgerbeteiligung und einer Firmenbeteiligung. Die Firma sind die Elektrizitätswerke Schönau, besser bekannt als die "Stromrebellen". Mittelfristig will man in Titisee-Neustadt möglichst regional erzeugten, erneuerbaren Strom ins eigene Netz speisen.

Nachhaltiger Rohstoff - Bauen mit Bambus

Für uns ist Bambus meist eine exotische Zierpflanze. Dabei hat Bambus Qualitäten, die ihn zu einem idealen Baustoff machen. In Kolumbien etwa wird er schon seit vielen Jahren für Bauten aller Art verwendet. Ursprünglich wurde Bambus vorwiegend von den ärmeren Bevölkerungsschichten genutzt. Deutschen Architekten ist es zu verdanken, das sich inzwischen breite Bevölkerungsschichten für den traditionellen und nachhaltigen Baustoff interessieren.

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