PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von ZDF mehr verpassen.

25.02.2008 – 11:53

ZDF

Drei Oscars für ZDF-Produktionen
ZDF-Koproduktion "Die Fälscher" und ZDF/ARTE-Produktionen "Taxi zur Hölle" und "Peter und der Wolf" ausgezeichnet

    Mainz (ots)

Das ZDF war bei der diesjährigen Oscar-Verleihung mit drei Auszeichnungen außerordentlich erfolgreich. Die ZDF-Koproduktion "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky hat den Oscar für den Besten nichtenglischen Film gewonnen. Der österreichische Regisseur nahm in der Nacht zum Montag die begehrte Trophäe in Hollywood entgegen. Ebenfalls mit einem Oscar geehrt wurden die ZDF/ARTE-Produktionen "Taxi to The Dark Side /Taxi zur Hölle" als Bester Dokumentarfilm und "Peter und der Wolf" in der Kategorie Animierter Kurzfilm.

    ZDF-Fernsehspielchef Hans Janke zum Erfolg für "Die Fälscher": "Wir dürfen uns aufs Allerschönste bestätigt sehen und belohnt - für die frühzeitige Beteiligung des ZDF an einem sehr anspruchsvollen, sehr besonderen Filmprojekt, das bei dem vorzüglichen Autor und Regisseur Stefan Ruzowitzky und den tüchtigen Hamburger Magnolia-Produzentinnen Nina Bohlmann und Babette Schröder in den besten Händen lag. Wir gratulieren den Oscar-Preisträgern von Herzen zu dieser Auszeichnung schlechthin und uns zu ihnen. 'Die Fälscher' im ZDF zu zeigen wird uns eine Ehre sein."

    Das Drama "Die Fälscher", für das Stefan Ruzowitzky nach den Erinnerungen des Zeitzeugen Adolf Burger auch das Drehbuch schrieb, spielt im Jahr 1944. Salomon Sorowitsch, der König der Geldfälscher, wird verraten und von den Deutschen ins KZ gesteckt. Doch weil die Nazis Devisen brauchen, wird Sorowitsch im KZ Sachsenhausen zur Schlüsselfigur eines groß angelegten Geldfälschungsbetriebes. Zusammen mit anderen Häftlingen soll er durch die Herstellung von Blüten zum "Endsieg" beitragen. In den Hauptrollen sind Karl Markovics, August Diehl und Devid Striesow zu sehen.

    Die Produktion der Magnolia-Film, Hamburg ist als deutsch-österreichische Koproduktion mit Studio Babelsberg Motion Pictures und der Aichholzer Filmproduktion (Österreich), Josef Aichholzer entstanden. Sie wurde gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg, die FFA, die Film Förderung Hamburg, den FilmFinanzierungsFonds Hessen-Invest Film, das Österreichische Filminstitut und den Filmfonds Wien Land Oberösterreich und Land Niederösterreich. Die Redaktion im ZDF hat Caroline von Senden. Der Film wird nach der Kinoauswertung im ZDF zu sehen sein, ein Sendetermin steht noch nicht fest.

    Den Oscar für den Besten Dokumentarfilm erhielt die ZDF/ARTE-Produktion "Taxi to The Dark Side / Taxi zur Hölle" des mehrfach preisgekrönten Filmemachers Alex Gibney. Der Film erzählt von der Verhaftung eines afghanischen Taxifahrers, der nach wenigen Tagen in US-Gewahrsam gewaltsam ums Leben kommt. Er dokumentiert die Einführung der Folter als Verhörmethode in US-Einrichtungen und fordert eindringlich die Einhaltung der Menschenrechte und der Genfer Konvention zur Behandlung von Kriegsgefangenen. Die ZDF/ARTE-Koproduktion mit der BBC und weiteren internationalen Sendern war bereits im vergangenen Jahr beim TRIBECA-Filmfestival als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. ARTE zeigte den Film im Rahmen seines Programmschwerpunkts "Demokratie - für alle?" am 8. Oktober 2007, im ZDF war er am 16. Januar 2008 zu sehen. Die Redaktion hat Hans Robert Eisenhauer.

    Die ZDF/ARTE Koproduktion "Peter & der Wolf" hat den Oscar in der Kategorie "Bester animierter Kurzfilm" gewonnen. Den Preis nahmen die Regisseurin Suzie Templeton und Produzent Hugh Welchman in Los Angeles entgegen. Der Film erzählt das berühmte musikalische Märchen von Sergej Prokofiew auf überraschende Weise neu: Als Solisten treten liebevoll gestaltete Puppen auf, denen im Stop-Motion-Verfahren in 45.000 Einzelbildern Leben eingehaucht wurde. Die Musik für den Film wurde von dem Londoner Philharmonia Orchestra unter Mark Stephenson neu eingespielt. Über fünf Jahre arbeitete Suzie Templeton an dem Film, der von der englischen Firma BreakThru Films produziert wurde. Die Märchen-Verfilmung wurde bereits 2007 mehrfach ausgezeichnet: mit der "Goldenen Rose" in der Kategorie "Performing Arts" beim Rose d'Or Television Festival und mit dem "Annecy Cristal" und dem Publikumspreis beim Internationalen Animationsfilm-Festival in Annecy.  Auf ARTE war "Peter und der Wolf" am 18. März 2007 zu sehen. Die Redaktion hat Dieter Schneider.

    Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon 06131-706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/oscar2008

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle

Telefon: 06131 / 70 - 2120
Telefon: 06131 / 70 - 2121

    Mainz Das ZDF war bei der diesjährigen Oscar-Verleihung mit drei Auszeichnungen außerordentlich erfolgreich. Die ZDF-Koproduktion "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky hat den Oscar für den Besten nichtenglischen Film gewonnen. Der österreichische Regisseur nahm in der Nacht zum Montag die begehrte Trophäe in Hollywood entgegen. Ebenfalls mit einem Oscar geehrt wurden die ZDF/ARTE-Produktionen "Taxi to The Dark Side /Taxi zur Hölle" als Bester Dokumentarfilm und "Peter und der Wolf" in der Kategorie Animierter Kurzfilm.

    ZDF-Fernsehspielchef Hans Janke zum Erfolg für "Die Fälscher": "Wir dürfen uns aufs Allerschönste bestätigt sehen und belohnt - für die frühzeitige Beteiligung des ZDF an einem sehr anspruchsvollen, sehr besonderen Filmprojekt, das bei dem vorzüglichen Autor und Regisseur Stefan Ruzowitzky und den tüchtigen Hamburger Magnolia-Produzentinnen Nina Bohlmann und Babette Schröder in den besten Händen lag. Wir gratulieren den Oscar-Preisträgern von Herzen zu dieser Auszeichnung schlechthin und uns zu ihnen. 'Die Fälscher' im ZDF zu zeigen wird uns eine Ehre sein."

    Das Drama "Die Fälscher", für das Stefan Ruzowitzky nach den Erinnerungen des Zeitzeugen Adolf Burger auch das Drehbuch schrieb, spielt im Jahr 1944. Salomon Sorowitsch, der König der Geldfälscher, wird verraten und von den Deutschen ins KZ gesteckt. Doch weil die Nazis Devisen brauchen, wird Sorowitsch im KZ Sachsenhausen zur Schlüsselfigur eines groß angelegten Geldfälschungsbetriebes. Zusammen mit anderen Häftlingen soll er durch die Herstellung von Blüten zum "Endsieg" beitragen. In den Hauptrollen sind Karl Markovics, August Diehl und Devid Striesow zu sehen.

    Die Produktion der Magnolia-Film, Hamburg ist als deutsch-österreichische Koproduktion mit Studio Babelsberg Motion Pictures und der Aichholzer Filmproduktion (Österreich), Josef Aichholzer entstanden. Sie wurde gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg, die FFA, die Film Förderung Hamburg, den FilmFinanzierungsFonds Hessen-Invest Film, das Österreichische Filminstitut und den Filmfonds Wien Land Oberösterreich und Land Niederösterreich. Die Redaktion im ZDF hat Caroline von Senden. Der Film wird nach der Kinoauswertung im ZDF zu sehen sein, ein Sendetermin steht noch nicht fest.

    Den Oscar für den Besten Dokumentarfilm erhielt die ZDF/ARTE-Produktion "Taxi to The Dark Side / Taxi zur Hölle" des mehrfach preisgekrönten Filmemachers Alex Gibney. Der Film erzählt von der Verhaftung eines afghanischen Taxifahrers, der nach wenigen Tagen in US-Gewahrsam gewaltsam ums Leben kommt. Er dokumentiert die Einführung der Folter als Verhörmethode in US-Einrichtungen und fordert eindringlich die Einhaltung der Menschenrechte und der Genfer Konvention zur Behandlung von Kriegsgefangenen. Die ZDF/ARTE-Koproduktion mit der BBC und weiteren internationalen Sendern war bereits im vergangenen Jahr beim TRIBECA-Filmfestival als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. ARTE zeigte den Film im Rahmen seines Programmschwerpunkts "Demokratie - für alle?" am 8. Oktober 2007, im ZDF war er am 16. Januar 2008 zu sehen. Die Redaktion hat Hans Robert Eisenhauer.

    Die ZDF/ARTE Koproduktion "Peter & der Wolf" hat den Oscar in der Kategorie "Bester animierter Kurzfilm" gewonnen. Den Preis nahmen die Regisseurin Suzie Templeton und Produzent Hugh Welchman in Los Angeles entgegen. Der Film erzählt das berühmte musikalische Märchen von Sergej Prokofiew auf überraschende Weise neu: Als Solisten treten liebevoll gestaltete Puppen auf, denen im Stop-Motion-Verfahren in 45.000 Einzelbildern Leben eingehaucht wurde. Die Musik für den Film wurde von dem Londoner Philharmonia Orchestra unter Mark Stephenson neu eingespielt. Über fünf Jahre arbeitete Suzie Templeton an dem Film, der von der englischen Firma BreakThru Films produziert wurde. Die Märchen-Verfilmung wurde bereits 2007 mehrfach ausgezeichnet: mit der "Goldenen Rose" in der Kategorie "Performing Arts" beim Rose d'Or Television Festival und mit dem "Annecy Cristal" und dem Publikumspreis beim Internationalen Animationsfilm-Festival in Annecy.  Auf ARTE war "Peter und der Wolf" am 18. März 2007 zu sehen. Die Redaktion hat Dieter Schneider.

    Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon 06131-706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/oscar2008

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle

Telefon: 06131 / 70 - 2120
Telefon: 06131 / 70 - 2121

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell