Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
++ BUND zur Düngegesetz-Novelle: Erheblicher Rückschritt für Umwelt- und Gewässerschutz ++
Kommentar
8. September 2026 | 132
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BUND zur Düngegesetz-Novelle: Erheblicher Rückschritt für Umwelt- und Gewässerschutz
Die heute stattfindende öffentliche Anhörung im Agrarausschuss des Bundestages zum Entwurf des Düngegesetzes kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Anstatt nur die Belastung der Gewässer zu messen, muss die Düngegesetz-Novelle endlich an die Ursache gehen: eine verpflichtende einzelbetriebliche Bilanzierung aller relevanten Nährstoffe. Nur damit lässt sich steuern, wo wie viel gedüngt wird – und verhindern, dass Nitrat und andere überschüssige Nährstoffe das Grundwasser verschmutzen.
Ein reines Monitoring, wie jetzt in der Novelle geplant, wird wenig bringen und ist nicht verursachergerecht. Damit werden Verschmutzungen des Wassers dokumentiert, anstatt sie zu vermeiden. An eine echte Bilanzierung ließen sich zudem auch gezielt Anreize knüpfen, etwa Bonus-Malus-Systeme für besonders gewässerschonende Betriebe.“
Mehr Informationen:
- Kontakt: Patrick Müller, BUND-Experte für Agrarpolitik, Tel.: 030-275 86 473, Mobil: 0174- 3932100, E-Mail: patrick.mueller(at)bund.net
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft. Regelmäßig legt der BUND mit dem Jahresbericht seine Tätigkeiten und Finanzen offen. Transparenz verstehen wir als ein Zeichen des Respekts gegenüber allen, die uns unterstützen und unsere Unabhängigkeit sichern.
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