Alle Storys
Folgen
Keine Story von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) mehr verpassen.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

++ Einladung I Aktualisierter Uranatlas 2026: Zerstörte Landschaften, neokoloniale Ausbeutung und geopolitische Bedrohungen – Zwischen Abhängigkeiten und dem Ende der Atomkraft ++

Presseeinladung

24. Februar 2026 I Gemeinsame Presseeinladung I Doppelte Zusendungen bitten wir zu entschuldigen

BUND-Pressestelle

Tel.: 030 - 27586 - 109

presse@bund.net

Aktualisierter Uranatlas 2026: Zerstörte Landschaften, neokoloniale Ausbeutung und geopolitische Bedrohungen – Zwischen Abhängigkeiten und dem Ende der Atomkraft

Termin: Vorstellung des Uranatlas 2026

Datum/Zeit: Dienstag, 3. März 2026, 10.00 Uhr

Zoom-Konferenz: Die Zugangsdaten senden wir Ihnen nach erfolgter Anmeldung zu.

mit:

  • Susanne Gerstner, stellv. Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Landesvorsitzende des BUND Niedersachsen
  • Bernd Riexinger, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS)
  • Angelika Claußen, Co-Vorsitzende der Ärzt*innenorganisation IPPNW
  • Bettina Ackermann, Referentin Atompolitik, .ausgestrahlt
  • Dr. Horst Hamm, Geschäftsführender Vorstand der Nuclear Free Future Foundation (NFFF) und Projektleiter Uranatlas
  • Heinz Smital, Experte für Atomkraft, Greenpeace

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

während sich die verheerenden Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima in diesem Jahr zum 40. beziehungsweise 15. Mal jähren, wird wieder und wieder das falsche Narrativ der sauberen Energiequelle Atomkraft gepredigt. Doch egal in welches Land geblickt wird, die nukleare Verschmutzung und ungelösten Probleme sind allgegenwärtig. Sei es durch die Geiselhaft ukrainischer Atomkraftwerke (AKW) durch Russland und Bedrohungsszenarien weltweit, sei es die Ausbeutung von Menschen und Natur zur Urangewinnung etwa in afrikanischen Ländern und Kanada oder durch den hochgefährlichen Atommüll, der sich auch in Deutschland stapelt.

Doch anstatt die erheblichen Sicherheitsbedenken ernst zu nehmen, ist davon auszugehen, dass die deutsche Bundesregierung sich für den Einstieg des Kreml-Konzerns Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen aussprechen wird. Die europäische Atomindustrie ist und bleibt so zu großen Teilen abhängig von Technik und Uran aus Russland und Kasachstan.

Der Uranatlas, den die Nuclear Free Future Foundation (NFFF), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Umweltstiftung Greenpeace, .ausgestrahlt und die Ärzt*innenorganisation IPPNW herausgeben, gibt einen umfangreichen Einblick in die Atomrisiken und dokumentiert die Hintergründe und weltweiten Verstrickungen der Uran-Industrie. Neben einer umfangreichen Aktualisierung gibt es unter anderem neue Kapitel zum russischen Staatskonzern Rosatom sowie zu den AKW-Plänen in der Türkei.

Zum Erscheinungstermin der Neuauflage des Uranatlas am 03. März 2026 um 10 Uhr laden wir Sie herzlich zum Pressegespräch ein. Vertreter*innen der Herausgeber-Organisationen werden fachlich auf die aktuelle atompolitische Debatte rund um Atomrisiken und die Abhängigkeiten in der Uran-Wirtschaft eingehen.

Zur Teilnahme bitten wir um Anmeldung an presse@bund.net. Danach senden wir Ihnen die Zugangsdaten zu.

Über Ihr Interesse an dem Termin freuen wir uns sehr.

Herzlichen Gruß

Sigrid Wolff

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit rund 674.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

Weitere Storys: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Weitere Storys: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)