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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

++ Termindienst | BUND-Agrar-Schwerpunkt zur Grünen Woche 2026 ++

Termindienst

7. Januar 2026

BUND-Pressestelle

Tel.: 030 - 27586 - 109

presse@bund.net

BUND-Agrar-Schwerpunkt zur Grünen Woche 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleg*innen,

politisch stehen die Zeichen derzeit bei vielen agrarpolitischen Themen auf Rückwärtsgang. Das zeigt sich am weiteren Fehlen eines verursachergerechten Düngerechts und den Verzögerungen bei der Tierhaltungskennzeichnung. Auf europäischer Ebene sind die Kommissions-Vorschläge für die künftige Gemeinsame Agrarpolitik und neue Regeln für Pestizidzulassungen und Gentechnik in Diskussion. Vier Jahre nach dem ersten Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft sind zentrale Vereinbarungen damit weiter nicht umgesetzt.

Dabei ist eine sozial gerechte, faire, klima- und naturverträgliche Land- und Lebensmittelwirtschaft nicht nur möglich, vielmehr profitieren Verbraucher*innen, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Umwelt davon gleichermaßen: durch auskömmlichere Preise und Honorierung gesellschaftlicher Leistungen, durch Kennzeichnung und Transparenz und ein resilienteres Ernährungssystem. Dafür wird der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch 2026 weiter Verbündete suchen und streiten.

Rund um die Grüne Woche (16. bis 25. Januar) lenkt der BUND daher die Aufmerksamkeit auf eine zukunftsfähige und nachhaltige Landwirtschaft. Für Ihre redaktionellen Planungen finden Sie nachfolgend die Veranstaltungen mit BUND-Beteiligung sowie die Termine für gemeinsame und eigene Veröffentlichungen des BUND. Wenn Sie vorab Informationen benötigen oder Interviews vereinbaren möchten, wenden Sie sich bitte an die genannten Expert*innen oder an die BUND-Pressestelle.

Terminvorschau:

  • Donnerstag, 08.01., 10.00-11.00 Uhr, Berlin/hybrid: gemeinsame Pressekonferenz mit Vertreter*innen des WHES-Bündnisses, darunter BUND-Vorsitzender Olaf Bandt, zur „Wir haben es satt“-Demo am 17.1.2026 unter dem Motto „Haltung zeigen! Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit“; Zoom-Registrierung erforderlich.
  • Montag, 12.1.2026: Launch des Konzernatlas 2026 - Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie. Hier wird der Konzernatlas erstmals öffentlich vorgestellt, der BUND ist mit dem Abteilungsleiter Biodiversität, Christian Hönig (christian.hoenig@bund.net) bei der Diskussionsveranstaltung vertreten. Anmeldung erbeten, Veranstaltung wird auch im Livestream übertragen.
  • Dienstag, 13.1.2026: gemeinsame Gentechnik-Resolution – „Resolution zur Grünen Woche (GW) 2026: Gesetzesentwurf zu neuen Gentechniken ablehnen!“. Das Bündnis fordert, dass Europaparlament und die Bundesregierung dem Trilogergebnis Gentechnik nicht zustimmen und stellt eine Reihe an Forderungen an die Gesetzgebung für neue Gentechnik. Interviewanfragen richten Sie bitte an: pia.voelker@bund.net
  • Mittwoch, 14.01.: BUNDfunk – Der Umwelt-Podcast zur Zukunft der Landwirtschaft. Im Gespräch mit BUND-Agrarexperten Patrick Müller geht es u.a. um die „Wir haben es satt“-Initiative, Ernährung und vegane Landwirtschaft. Der Podcast ist ab. 14.1. online.
  • Donnerstag, 15.1., 9.00-10.00 Uhr, Grüne Woche Messegelände Halle 6.3, Pressezentrum: gemeinsame Pressekonferenz zum Kritischen Agrarbericht mit dem Schwerpunkt „Wandel & Widerstand“ sowie Stellungnahmen zu aktuellen Fragen der Agrarpolitik mit Vertreter*innen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), dem AgrarBündnis und dem Deutschen Tierschutzbund. Für den BUND nimmt der Vorsitzende Olaf Bandt teil. Akkreditierung bei der Messe Berlin erforderlich.
  • Donnerstag, 15.1., 18.00-21.00 Uhr: Öffentliche Podiumsdiskussion zur Veröffentlichung des Kritischen Agrarberichts 2026 – Wandel & Widerstand. Die Veranstaltung wirft einen Blick darauf, was die aktuellen Entwicklungen für Landwirtschaft, Zivilgesellschaft und ländliche Räume bedeuten. Anmeldung erbeten, Veranstaltung wird auch im Livestream übertragen. Anfragen an: daniela.wannemacher@bund.net
  • Samstag, 17.1., 12.00 Uhr, Brandenburger Tor: „Wir haben es satt“-Demo, u.a. mit Susanne Gerstner, stv. BUND-Vorsitzende. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit rund 674.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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