BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Freitag, 2. Dezember 2005, 23.30 Uhr
Unter 4 Augen
Heike Götz im Gespräch mit Erkan und Stefan

    München (ots) - Erstausstrahlung: Unter 4 Augen Heike Götz im Gespräch mit Erkan & Stefan

    Den deutschen Sprachschatz erweiterten sie um Wörter wie „voll krass“, die Modebranche um Accessoires wie Mütze, Handtuch und Trainingsanzug. Ohne ihr klassisches Outfit und ihr Deutsch-Türk sind sie kaum wiederzuerkennen. Und wer hätte gedacht, dass John Friedmann (Erkan) Architektur und Florian Simbeck (Stefan) Jura studiert hat? In der BR-Talkshow „Unter 4 Augen“ lösen sie das Rätsel um ihren Kult und erzählen der Moderatorin Heike Götz, wie es ist, Erkan & Stefan zu sein.

    Kennen gelernt haben sich John Friedmann und Florian Simbeck vor ungefähr zehn Jahren. Beide spielten Basketball und stellten schnell fest, dass sie nicht nur ein Faible für denselben Sport, sondern auch noch denselben Humor hatten. Ihren rudimentären Sprachschatz schnappten die beiden Studenten auf der Straße, in der Münchner U- Bahn sowie am Band einer Autofirma – ihr Studentenjob - auf und vermischten ihn zu ihrem unverwechselbaren Sprachstil. Das Konzept funktionierte. Es kam der erste Auftritt in einem Münchner Radio- Sender, weitere folgten. Die Fan-Gemeinde wuchs, vor allem unter den ausländischen Kids, obwohl die Kritiker „den Proleten“ gerade mal eine zweiwöchige Überlebenschance gaben. John Friedmann: „Viele Leute hielten uns für blöd“, und glaubten, die beiden seien tatsächlich so „prollig“ wie ihre Comedian-Figuren. Nicht einmal ihre Professoren an der Universität ahnten etwas von ihrer Doppelexistenz. Vorsichtshalber nannten sie sich offiziell Erkan Maria Moosleitner und Stefan Lust und erfanden ihre Biografien neu. Das Berufsziel stand jetzt ohnehin fest: Kultstar.

    Die Auftritte mehrten sich, mittlerweile auch auf der Bühne, das Fernsehen fragte an. Schließlich kam 2000 der erste Kinofilm „Erkan & Stefan“. Zwei Jahre später folgte ihre erste eigene TV- Serie „Headtnut TV“, in der sie ziemlich freche und skurrile Interviews führten und ihre Gesprächspartner gern veräppelten. Ebenfalls 2002 kämpften „Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis“ auf der Leinwand und 2005 hieß es „Erkan & Stefan – Der Tod kommt krass“.

    Jetzt sind John Friedmann und Florian Simbeck Anfang 30 und schauen, „was es sonst noch gibt“. Weitere Auftritte sind geplant, und zur Zeit drehen sie ein TV-Movie: Auch wenn sie darüber noch nichts weiter verraten möchten - auf jeden Fall wird es wieder „endkrass“.

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