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BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Sonntag, 5. Dezember 2004, 11.15 Uhr
Kulturgespräch
Traumhäuser für alle! Gute Architektur ist machbar

München (ots)

Wie wir wohnen prägt ganz wesentlich unseren
Alltag. Doch nur die wenigsten Menschen haben die Möglichkeit, ihre
gebaute Umwelt ganz nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu
gestalten. Den Weg zum Traumhaus zeigt das Kulturgespräch mit vier
interessanten Beispielen.
Ein Plastikhaus und ein Haus, dessen Charakter von einer Hecke
geprägt ist, ein monolithischer Steinbrocken in karger Landschaft und
ein verschachtelter Holzkubus am Seehang - diese vier völlig
unterschiedliche Einfamilienhäuser aus Bayern, verbindet eines: Sie
sind erschwinglich und sie stehen für eine neue Baukultur, die
originell und innovativ und trotzdem unprätentiös und praktisch ist.
Diese vier Traumhäuser sowie deren Architekten und Bauherren werden
vorgestellt.
95 % der Einfamilienhäuser in Deutschland werden ohne Architekten
gebaut. Und so sehen sie dann oft auch aus: nämlich gleichförmig,
langweilig und uninspiriert. Peter Lang und Gabi Lang-Kröll aus
Gleißenberg wollten so nicht wohnen. Vor allem Peter Lang hat als
Künstler besondere Ansprüche: er braucht viel Platz und viel Licht.
Der Münchner Architekt Florian Nagler entwarf für ihn ein Haus aus
Plastik. Große Polycarbonat-Flächen sind weitaus kostengünstiger als
Glas und ermöglichen helle, lichtdurchflutete Wohn- und Arbeitsräume.
Im Kulturgespräch stellt Florian Nagler das Haus vor, das sich trotz
aller Extravaganzen harmonisch in die Umgebung einfügt.
Auch die Shooting-Stars der jungen bayerischen Architektenszene,
Christian und Peter Brückner aus Tirschenreuth, haben ein
Einfamilienhaus gebaut, das sich perfekt in die karge Landschaft der
nördlichen Oberpfalz einfügt. Der Klotz aus Holz und Granit stieß bei
den Nachbarn zunächst auf Ablehnung. Doch mittlerweile hat man sich
an die spröde Eleganz des Gebäudes gewöhnt. Christian Brückner
schildert im Kulturgespräch, wie er, zusammen mit seinem Bruder
Peter, den Baustil der Oberpfalz neu geprägt hat.
Letzen Sommer öffneten wieder zahlreiche neue interessante Gebäude
in ganz Bayern ihre Pforten für die Architektouren der Bayerischen
Architektenkammer. Auch Claudia Meyer-Brühl aus Weßling führte
Scharen von Besuchern durch ihr Haus. Auf einem relativ kleinen
Grundstück in Seenähe ist es den Architekten Goetz und Hootz
gelungen, einen verschachtelten und dennoch großzügigen Grundriss auf
versetzten Ebenen zu gestalten. Die Bauherrin erzählt im
Kulturgespräch, wie sie zu ihrem Traumhaus kam, in dem sie heute mit
Mann und Kindern lebt.
Wie könnte es aussehen, das perfekte Einfamilienhaus? Diese Frage
stellte das SZ-Magazin vor drei Jahren und lobte einen Wettbewerb
aus. Originell sollte es sein und erschwinglich. Der Entwurf des
Münchner Architektenbüros Allmann, Sattler, Wappner wird nun im
Rahmen der Bundesgartenschau 2005 realisiert. Markus Allmann
erläutert im Kulturgespräch seine Idee für ein "Haus mit
Hecke".
Moderation: Sabine Reeh
ots-Originaltext: BR Bayerischer Rundfunk
Digitale Pressemappe: 
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=7560

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Telefon: 089 / 5900 2176

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